Neuauflage des Grazer Böller-Prozesses 2 - Vertagt auf 28. Mai

Graz (APA) - Der Prozess um eine tödliche Explosion während einer illegalen Böller-Produktion in der Oststeiermark ist am Montag in Graz ern...

Graz (APA) - Der Prozess um eine tödliche Explosion während einer illegalen Böller-Produktion in der Oststeiermark ist am Montag in Graz erneut vertagt worden. Zunächst wurden die Angeklagten befragt, dann kamen einige Zeugen zu Wort. Fortgesetzt wird die Verhandlung am 28. Mai, auch dann sollen Zeugen gehört werden, kündigte die Richterin an.

Das Ersturteil erfolgte im Jänner 2017, wurde aber großteils aufgehoben. Der zweite Prozess um die Explosion in Kapfenstein (Bezirk Südoststeiermark), bei der zwei Männer starben, begann im März.

Nach dem zweiten Prozesstag ist die Befragung der fünf Angeklagten abgeschlossen. Bei den bereits gehörten Zeugen handelte sich um jene Personen, die im ersten Verfahren noch mitangeklagt waren und deren Verurteilungen mittlerweile rechtskräftig wurden. Dass sie in ihren Angaben eher verhalten blieben, war kein Wunder, waren es doch jene, die mit milden Strafen davongekommen waren und die kein Interesse daran hatten, erneut in die Sache hineingezogen zu werden.

Der Prozess wird nun am Montag, dem 28. Mai, fortgesetzt. Ob es dann bereits ein Urteil geben wird, war noch nicht klar. Es sind weitere Zeugen geladen, und möglicherweise muss auch der Sachverständige sein Gutachten ergänzen.

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