Hilfe für Ukraine läuft sehr gut an

Es fing in der Zeit des Jugoslawienkonfliktes an und ist mittlerweile eine akzeptierte Hilfsaktion, die nur Gewinner kennt. Seit fast einem ...

Die freiwilligen Helfer Elsbeth Wirz und Elmar Mungenast sind zwei von 15 Assistenten, die vor Ort die Güter annehmen und vorsortieren.
© Daum

Es fing in der Zeit des Jugoslawienkonfliktes an und ist mittlerweile eine akzeptierte Hilfsaktion, die nur Gewinner kennt. Seit fast einem Jahrzehnt organisiert die Evangelikale Freikirche Imst (Kirche Novum) Transporte in Krisengebiete mit Gütern, die unsere gesättigte Gesellschaft nicht mehr braucht, in den Zielgebieten aber oft zum Überleben benötigt werden. Dieses Ziel ist heuer die Ostukraine.

Zurzeit werden in Tarrenz (Shell-Tankstelle) die ganze Woche von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr Bekleidung, Handtücher, Bettwäsche, Matratzen und vieles mehr angenommen, aber auch Kinderwägen, Rollstühle oder Fahrräder sind gerne gesehen. „Die Sammlung läuft sehr gut an", weiß Haupt­organisator Willi Heusser nach zwei Sammeltagen, „aufgrund der Zollbestimmungen muss alles gut in Säcken oder Schachteln verpackt sein, die Menschen halten sich daran." Heusser rechnet damit, dass in der nächsten Woche ein oder sogar zwei Sattelzüge in die Ukraine starten können, „wenn die Leute weiterhin so hilfsbereit sind". Es sind zu den Annahmezeiten immer zwei von den insgesamt 15 Helfern vor Ort. Der letzte Tag ist der Samstag, 8 bis 12 Uhr.

Fast pausenlos werden Hilfsgüter für das Kriegsgebiet angeliefert.
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