Menschenrechtler: Verstärkte Angriffe auf Rebellen in Zentralsyrien
Damaskus (APA/dpa) - Nach der Eroberung der Rebellenhochburg Ost-Ghouta hat die syrische Regierung ihre Angriffe auf Aufständische in Zentra...
Damaskus (APA/dpa) - Nach der Eroberung der Rebellenhochburg Ost-Ghouta hat die syrische Regierung ihre Angriffe auf Aufständische in Zentralsyrien verstärkt. Innerhalb eines Tages seien die Regionen zwischen den Städten Homs und Hama von mindestens 65 Luftschlägen getroffen worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag.
Die Beobachtungsstelle geht davon aus, dass die Angriffe eine Bodenoffensive der syrischen Armee vorbereiten sollen. Aktivisten in der Region berichteten zudem von Gefechten mit vorrückenden Regierungskämpfern und Artilleriebeschuss. Ihren Angaben zufolge sind unter den Rebellen verschiedene Gruppen zwischen moderat und radikal.
Militärkreise teilten mit, dass die Kräfte von Präsident Bashar al-Assad nach der Eroberung von Ost-Ghouta östlich von Damaskus nun Rebellengebiete um Homs und Daraa in Südsyrien ins Visier nehmen. Die Regierung hatte Ost-Ghouta nach etwa fünfjähriger Belagerung am Wochenende vollständig zurückerobert. Zuvor waren bei einer beispiellosen Luftoffensive auf das Gebiet den Menschenrechtlern zufolge weit mehr als 1500 Zivilisten ums Leben gekommen.
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