Ost- und Südtiroler Kindergärtnerinnen lernen gemeinsam
Bildung ohne Grenzen — so heißt das Fortbildungsprogramm, das Kindergarten-Pädagoginnen aus Ost- und Südtirol gemeinsam auf die Beine gestel...
Bildung ohne Grenzen — so heißt das Fortbildungsprogramm, das Kindergarten-Pädagoginnen aus Ost- und Südtirol gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Partner ist das Regionsmanagement Osttirol, eine Förderung gibt es über die Interreg-Schiene.
Federführend bei diesem Projekt, das über 30 Monate läuft, sind die Kindergartenleiterinnen Irmgard Brugger aus Innichen und Edith Lanser aus Assling. Obwohl die Verwaltungsstruktur von Kindergärten in Ost- und Südtirol unterschiedlich ist, gibt es viel Verbindendes. Dazu zählt die weite Anreise zu Fortbildungen. „Von Innichen müssen wir bis Bruneck fahren, oft aber bis nach Bozen", schildert Irmgard Brugger. Für den Bezirk Lienz ist nicht immer, aber oft die Stadt Innsbruck der Schulungsort.
Erster Fortbildungstag von „Bildung ohne Grenzen" ist der 21. April. Da treffen sich 50 Kindergarten-Pädagoginnen aus Osttirol und dem Kindergartensprengel Bruneck in Nußdorf-Debant. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge und Workshops zum Thema Trauma- und Zirkuspädagogik.
Um Förderungen über das Interreg-Programm zu lukrieren, braucht es Projektträger auf beiden Seiten der Grenze. Diesen Part übernahmen die Bürgermeister Bernhard Schneider (Assling) und Robert Steger (Prettau). (co)
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