Innsbruck-Wahl: Liste Fritz-Spitzenkandidat will Gemeinderatseinzug

Innsbruck (APA) - Thomas Mayer, Bürgermeister- und Spitzenkandidat der Liste Fritz bei der am 22. April stattfindenden Gemeinderatswahl, hat...

Innsbruck (APA) - Thomas Mayer, Bürgermeister- und Spitzenkandidat der Liste Fritz bei der am 22. April stattfindenden Gemeinderatswahl, hat den Einzug in den Gemeinderat als Mindestziel formuliert. „Drinnen zu sein, wäre schon zufriedenstellend“, sagte er am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Bei etwaigen Koalitionsgesprächen wolle er keine Partei ausschließen.

„Die Frage wird aber sein, ob sie uns brauchen“, bezog sich Mayer auf eine seiner Ansicht nach möglicherweise wieder anstehende Vierer-Koalition von Für Innsbruck, ÖVP, SPÖ und Grüne, die derzeit die Landeshauptstadt regiert. Bevor sich solche Fragen aber überhaupt stellen, sei jetzt erst einmal „der Wähler am Zug“, sagte Mayer. Mehr als die in einer aktuellen Umfrage attestierten vier Prozent dürften es aber gerne sein.

Etwas kämpferischer gab sich der Liste Fritz-Landtagsabgeordnete Markus Sint: „Wir wollen Klubstärke und drei Mandate.“ Es sei natürlich die Entscheidung der Innsbrucker Wähler, diese wären aber mit der Wahl der Liste Fritz „gut beraten“. Als Gründe dafür nannte Sint die „Achse von Stadt- und Landespolitik“ und kehrte in diesem Zusammenhang die Landtagspräsenz der Liste Fritz hervor. „Bei einigen Themen braucht es eben Stadt und Land“.

Inhaltlich setzte man wenige Tage vor dem Wahltag auf klassische Themen der Liste, wie etwa Bürgerbeteiligung und Transparenz. Die Bürger müssten beispielsweise bei Großprojekten wie der Pascherkofelbahn-Neu oder dem Haus der Musik eingebunden werden, formulierte der Listenerste Mayer seine Position. Neben Kostentransparenz sprach er in diesem Zusammenhang auch von „Kontrolle“. „Diese muss von außerhalb kommen, nicht vom Bauherren“, skizzierte er. „Mit der Liste Fritz wird es jedenfalls keine Kostenüberschreitung gebe“, führte er im Namen der Liste am Landestheater-Vorplatz mit Blick auf das „Haus der Musik“ aus.