Intesa schließt Abkommen mit Intrum zum Abbau fauler Kredite ab

Rom/Mailand (APA) - Die italienische Großbank Intesa Sanpaolo hat mit dem schwedischen Inkasso-Unternehmen Intrum Justitia ein Abkommen unte...

Rom/Mailand (APA) - Die italienische Großbank Intesa Sanpaolo hat mit dem schwedischen Inkasso-Unternehmen Intrum Justitia ein Abkommen unterzeichnet, mit dem das Mailänder Geldhaus sich von notleidenden Krediten (NPL) im Wert von 10,8 Mrd. Euro trennt. Dies teilte Intesa in einer Presseaussendung am Dienstag mit.

Geplant ist hinzu die Integration der Plattformen von Intesa und Intrum im Umgang mit notleidenden Krediten. Dadurch entsteht eine neue Gesellschaft, die faule Kredite im Wert von circa 40 Mrd. Euro verwaltet. Intrum wird 51 Prozent an der neuen Gesellschaft halten, den restlichen Anteil übernimmt Intesa Sanpaolo.

Das Abkommen mit Intrum sei ein entscheidender Schritt für Intesa beim Abbau notleidender Kredite, hieß es in einer Presseaussendung der Mailänder Großbank. Die Bank plant bis 2021 die Steigerung des Nettogewinns von 3,8 Mrd. Euro 2017 auf 6 Mrd. Euro 2021. Bis 2021 will das Institut seine notleidenden Kredite von 52,1 Mrd. Euro 2017 auf 26,4 Mrd. Euro halbieren.

~ ISIN IT0000072618 WEB http://www.intesasanpaolo.com/ ~ APA294 2018-04-17/13:19