Syrien - Mogherini fordert Rückkehr zur Diplomatie
Damaskus/Brüssel (APA/AFP) - Nach den Luftangriffen gegen mutmaßliche Chemiewaffen-Arsenale in Syrien hat die EU-Außenbeauftragte Federica M...
Damaskus/Brüssel (APA/AFP) - Nach den Luftangriffen gegen mutmaßliche Chemiewaffen-Arsenale in Syrien hat die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini eine Rückkehr zur Diplomatie gefordert. Die „einzig mögliche dauerhafte Lösung ist eine politische“, mahnte sie am Dienstag vor dem Europaparlament in Straßburg. Es gebe keine militärische Lösung, „das ist klar“.
Nun müssten alle beteiligten politischen Akteure an den Verhandlungstisch gebracht werden. Dies gelte auch für „alle syrische Parteien“. Ein erster Schritt in diese Richtung sei die in der kommenden Woche in Brüssel geplante Syrien-Konferenz, sagte Mogherini weiter. Dazu würden 80 Delegationen erwartet. Das Treffen solle den „Weg für eine politische Lösung aufzeigen“.
Sprecher mehrerer Fraktionen begrüßten die Konferenz, die unter dem Vorsitz von EU und UNO stattfinden soll. „Sieben Jahre Blutvergießen in Syrien müssen beendet werden“, sagte die niederländische Liberale Marietje Schaake.
Nach Informationen der staatliche syrischen Nachrichtenagentur Sana sind die Experten der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) am Dienstag in Douma (Duma) eingetroffen. Sie wollen den Ort in der einstigen Rebellenbastion untersuchen, wo die syrische Führung nach Angaben des Westens am 7. April Chemiewaffen einsetzte und zahlreiche Menschen tötete.
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