Anadolu: Türkei, Russland und Iran halten an Syrien-Gesprächen fest
Ankara/Damaskus/Moskau (APA/dpa) - Trotz des Militärschlags westlicher Staaten in Syrien wollen sich die Türkei, Russland und der Iran weite...
Ankara/Damaskus/Moskau (APA/dpa) - Trotz des Militärschlags westlicher Staaten in Syrien wollen sich die Türkei, Russland und der Iran weiter um eine politische Lösung im Bürgerkriegsland bemühen. Das hätten der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und der iranische Präsident Hassan Rouhani am Dienstag am Telefon bekräftigt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu in der Türkei. Erdogan habe zudem betont, dass eine Zuspitzung der Spannungen vermieden werden müsse.
Russland und der Iran unterstützen die syrische Regierung von Bashar al-Assad, die Türkei dagegen die Rebellen. Das türkische Außenministerium hatte die Luftangriffe Frankreichs, der USA und Großbritanniens vom Samstag als „angemessene Antwort auf den Chemiewaffenangriff“ in Duma bezeichnet.
Trotz der gegenseitigen Positionen im Bürgerkriegsland führen Russland, die Türkei und der Iran im kasachischen Astana Gespräche zum Syrienkonflikt. Erst Anfang April trafen sich die Präsidenten der drei Staaten zudem zu einem Gipfel in Ankara. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte am Sonntagabend erklärt, er strebe Verhandlungen mit Moskau und Ankara an.
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