Frau von „El Chapo“ sorgt sich um dessen geistige Gesundheit
New York (APA/dpa) - Die Frau des mexikanischen Drogenbosses Joaquin „El Chapo“ Guzman sorgt sich um dessen geistige Gesundheit. „Ich weiß v...
New York (APA/dpa) - Die Frau des mexikanischen Drogenbosses Joaquin „El Chapo“ Guzman sorgt sich um dessen geistige Gesundheit. „Ich weiß von den Anwälten, dass es ihm psychologisch sehr schlecht geht, dass er sich sehr schlecht fühlt. Ich sorge mich darüber, wie er zu einem Gerichtsprozess kommen soll, wenn er nicht gesund ist“, sagte Emma Coronel am Dienstag in New York.
Dort fand eine weitere Anhörung als Vorbereitung für den voraussichtlich am 15. September beginnenden Prozess statt. Guzmans Verteidiger wollen die geistige Gesundheit ihres Mandanten erneut von einem Arzt untersuchen lassen. Richter Brian Cogan hatte im November bereits eine Untersuchung genehmigt, deren Ergebnis die Anwälte aber nicht veröffentlichten. Sie argumentieren, Guzmans Haft in einer Zelle von 15 Quadratmetern bei durchgehend eingeschaltetem Licht mit nur einer Stunde Ausgang am Tag mache ihn depressiv und lasse ihn halluzinieren.
Die frühere Schönheitskönigin Coronel (28), die mit Guzman (61) zwei sechs Jahre alte Zwillingstöchter hat, äußerte sich erstmals seit Jänner 2017 öffentlich zu dem Fall. Sie besuchte bisher jede von Guzmans Gerichtsanhörungen im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Weil ihr Besuche im Gefängnis untersagt sind, kann sie ihren Mann nur im Gerichtssaal sehen und aus der Entfernung einen gelegentlichen Blick mit ihm wechseln.
Kommentare