Auto-Neuzulassungen in Europa im März zurückgegangen
Brüssel/Wien (APA) - Die Zahl der Auto-Neuzulassungen in Europa ist erstmals in diesem Jahr zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ...
Brüssel/Wien (APA) - Die Zahl der Auto-Neuzulassungen in Europa ist erstmals in diesem Jahr zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden im März in der EU um 5,3 Prozent weniger Pkw neu angemeldet. In Summe waren es 1,79 Millionen. Rückgänge gab es etwa in Großbritannien, Deutschland und Italien und auch in Österreich, Zunahmen etwa in Frankreich und Spanien, teilte der Branchenverband Acea am Mittwoch mit.
Im gesamten ersten Quartal zogen die Neuzulassungen dagegen um 0,7 Prozent auf 4,17 Millionen Pkw an - in Österreich war es ein Anstieg von 2,2 Prozent auf 90.474 Pkw.
In Österreich wurden im März um 3,9 Prozent weniger neue Autos zugelassen als vor einem Jahr. In Summe waren es 35.407. Im vor dem Brexit stehenden Großbritannien fiel der Rückgang mit 15,7 Prozent am stärksten aus. Mit 474.069 Pkw wurden in UK vergleichsweise aber noch immer die meisten Pkw neu zugelassen. In Deutschland, dem zweitstärksten Autoland, betrug der Rückgang 3,4 Prozent auf 347.433 Pkw.
In Spanien und Frankreich wurden im März um jeweils gute 2 Prozent mehr Pkw zugelassen, in den Niederlanden um 15,3 Prozent mehr. Durchwegs zweistellige Zuwachsraten weisen viele osteuropäische Länder auf, etwa Ungarn (+28,5 Prozent), Slowenien (+20,1 Prozent) oder Rumänien (+17,5 Prozent) oder Kroatien (+17 Prozent).
Auf Seite der Hersteller verzeichnete die PSA-Gruppe wegen der Eingliederung von Opel die mit Abstand größten Zuwächse bei den Absatzzahlen (knapp 60 Prozent) und verkaufte insgesamt mehr als 285.000 Pkw. Marktführer in Europa mit mehr als 405.000 verkauften Pkw und einem Anteil von 22,6 Prozent bleibt der VW-Konzern. Die PSA-Gruppe kommt auf 15,9 Prozent, dritter ist Renault mit 9,8 Prozent.
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