WSG-Routinier Buchacher vor Sprung ins Tivoli
Die WSG Wattens will die Spannung in der Sky Go Erste Liga hoch halten. Routinier Florian Buchacher könnte beim FC Wacker Innsbruck landen.
Von Alex Gruber
Wattens, Innsbruck –Die Planungen bezüglich der Zweitliga-Zukunft laufen bei der WSG Wattens auf Hochtouren. Coach Thommy Silberberger ist in Absprache mit Sportmanager Stefan Köck über alles informiert: „Es geht jetzt darum, eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Wir kennen unsere Vorstellungen. Das Gespräch mit dem Trainer wird folgen“, notiert Köck in Richtung seines Langzeit-Coachs, mit dem er ein sehr freundschaftliches Verhältnis pflegt.
Der WSG geht in der kommenden Spielzeit eine große Stütze verloren. Florian Buchacher hat das Vertragsangebot der Kristallstädter nicht unterzeichnet. „Das kann ich bestätigen. Er ist eine große Stütze, die wir natürlich unbedingt halten wollten“, merkt Köck an. Buchachers Verbleib scheitert nicht an einem „sehr guten WSG-Offert“, sondern an einer womöglich größeren Chance: Der verlässliche Linksverteidiger, der über den IAC und die Reichenau 2011 in Wattens gelandet ist, kommt mit 30 Lenzen voraussichtlich in den Genuss, noch einmal in der Bundesliga auflaufen zu dürfen. Der FC Wacker Innsbruck soll schon im Winter die Angel nach dem verlässlichen und harten Linksverteidiger ausgeworfen haben, im kommenden Transferfenster dürfte es tatsächlich so weit sein. Dann lernt der „Buchi“ das Tivolistadion nicht nur im Auswärtsdress, sondern im grünschwarzen Heimtrikot kennen. Und Tirols Fußball wäre um eine Episode reicher, dass man es nach langen und strebsamen Jahren in der Westliga und zweiten Liga sowie nach einer beruflichen Ausbildung (Buchacher ist Physiotherapeut) doch noch in die höchste Spielklasse schaffen kann.
Benni Pranter (Knöchelprellung) wird morgen im Heimspiel gegen Lieblingsgegner Liefering fehlen, Köck stellt aber eines unmissverständlich klar: „Der Trainer und ich wollen nichts von Tristesse hören. Wir bemühen uns Tag für Tag darum, die Spannung hoch zu halten.“ Das sollte man sich auch von jedem Profi erwarten dürfen.
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