Tiroler Sparkasse legt bei Gewinn und Kunden zu
Die Tiroler Sparkasse (TiSpa) meldet für das Vorjahr Zuwächse bei Einlagen und Krediten sowie fast 8700 zusätzliche Kunden.
Innsbruck –Die mehrheitlich dem Sektor-Spitzeninstitut Erste Bank gehörende TiSpa legte gestern ihre Bilanz für 2017 vor. Demnach habe man die Anzahl der Kundinnen und Kunden um fast 8700 auf 153.000 erhöht und damit so viele wie kein anderes Institut in Tirol, betont Vorstandsvorsitzender Hans Unterdorfer Das Einlagenvolumen stieg um 184 Mio. auf über 2,58 Mrd. Euro, die Zahl der Konten und Sparbücher auf über 290.000. Im Vorjahr wurden 555 Mio. Euro an neuen Krediten vergeben, insgesamt liegt das Kreditvolumen nun bei 2,77 Mrd. Euro. Vor allem Wohnkredite wurden stark nachgefragt.
„Ein mehr als starkes Wachstum“ gab es laut Unterdorfer beim Gewinn. Der Jahresüberschuss vor Steuern erhöhte sich um 40 Prozent von 20,4 auf 28,6 Mio. Euro, das Betriebsergebnis legte um 5,5 Prozent von 22,1 auf 24,9 Mio. Euro zu. Die Bilanzsumme der TiSpa erhöhte sich leicht auf rund 3,6 Mrd. Euro.
Gut sei man laut Vorstand Christian Reingruber auch bei der Kapitalausstattung aufgestellt. Die Gesamteigenmittelquote liege mittlerweile bei 14,86 Prozent, die harte Kernkapitalquote bei 14,44 Prozent. „Die derzeit notwendigen Kapitalanforderungen werden damit von der Tiroler Sparkasse weit übertroffen“, sagt Reingruber.
Regionalität und Kundennähe würden von den Kundinnen und Kunden sehr geschätzt, so das TiSpa-Vorstandsduo. Man werde das Filial- und SB-Zonen-Netz weiterhin flexibel an Kundenerfordernisse ausrichten. Derzeit habe die TiSpa insgesamt 54 Standorte, die allesamt barrierefrei zu erreichen seien. Mit „George“ hätten die Sparkassen zudem seit über drei Jahren das modernste Online-Banking Österreichs, sagt Unterdorfer. Im Vorjahr hätten die Sparkassen mit NFC als erste Gruppe Österreichs das kontaktlose Zahlen via Video-Identifizierung auf den Markt gebracht.
Die Tiroler Sparkasse und ihre verbundenen Unternehmen haben zurzeit 562 Beschäftigte. (TT)
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