Tiroler Forscher erweitern „Eiskarte“
Pünktlich zum Frühlingsstart können sich Freunde exotischer Eiszustände über einen möglichen Neuzugang auf der wissenschaftlichen „Eiskarte"...
Pünktlich zum Frühlingsstart können sich Freunde exotischer Eiszustände über einen möglichen Neuzugang auf der wissenschaftlichen „Eiskarte" freuen: Innsbrucker Chemiker haben zusammen mit deutschen Kollegen die Existenz von „Eis XVIII" nachgewiesen, wie sie in einem Fachjournal berichten. Es zeigt sich allerdings nur unter extremem Druck und bei langsamer Kühlung. Die einzige Form von Eis, die auf der Erdoberfläche natürlich vorkommt, ist „Eis I". Neben dieser geläufigen Anordnung des kristallinen Zustandes von Wasser fanden Wissenschafter bisher sechzehn weitere Erscheinungsformen, die sich allerdings erst unter besonderen Umständen wie hohem Druck und in verschiedenen, oft sehr niedrigen Temperaturbereichen zeigen. Ein Team um den Innsbrucker Chemiker Thomas Lörting hat nun eine weitere Form entdeckt. Sobald die Kristallstruktur bestimmt ist, könnte es als Eis XVIII in die Lehrbücher eingehen. (TT, APA)
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