ATIB-Moschee - Wien urgiert eingehende Prüfung: „Bund muss mehr tun“

Wien (APA) - Wien hat am Mittwoch den Bund erneut gedrängt, in der Causa um den Moscheeverein ATIB und die Fotos von nachgestellten Schlacht...

Wien (APA) - Wien hat am Mittwoch den Bund erneut gedrängt, in der Causa um den Moscheeverein ATIB und die Fotos von nachgestellten Schlachtszenen mit Kindern noch aktiver zu werden. „Das Kultusamt und der Verfassungsschutz sind dringend gefordert, die Aktivitäten von ATIB insgesamt zu überprüfen“, urgierte Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) in einer der APA übermittelten Stellungnahme.

Der Kinder- und Jugendanwalt der Stadt habe bereits Mitte März in einem Brief an das Kultusamt eine Überprüfung von fragwürdigen Vorgängen in Moscheen verlangt, berichtete der Ressortchef: „Der Bund muss hier endlich mehr tun, um auch Hintergründe von Vereinen zu durchleuchten.“ Er habe „null Akzeptanz für jede Art der Indoktrination und Instrumentalisierung von Kindern“, hielt Czernohorszky fest.

In Wien werden die Recherchen ausgeweitet: Die zuständige Magistratsabteilung 11 (Kinder- und Jugendhilfe) wird nicht nur die Verantwortlichen der Moschee, sondern auch die Führung von ATIB zu einem klärenden Gespräch einladen, hieß es.