Nationalrat: „Fliegerspende“ von FPÖ empört SPÖ
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~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA 449 vom 18.04.2018 muss es im letzten Absatz/1.Satz richtig heißen: „Die SPÖ kritisiert das symbolträchtige Geschenk an LÖGER.“ (nicht: „Stöger“) --------------------------------------------------------------------- ~ Wien (APA) - Eine „Fliegerspende“ der FPÖ im Nationalrat empört die SPÖ. Der freiheitliche Abgeordnete Christian Schandor hatte das Dokument während der Budget-Debatte zum Bundesheer am Mittwoch Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) geschenkt. Laut SPÖ handelt es sich dabei um ein „austrofaschistisches Relikt“, das im Parlament nichts verloren habe.
Schandor - er leitete die Eurofighter-Werft in Zeltweg - hatte in der Debatte zur Landesverteidigung - wie die meisten Redner an diesem Tag - die mangelhafte Ausstattung des Bundesheeres kritisiert. Die „Fliegerspende“ widmete er Löger, damit es ihm nicht so ergehe, wie zur Zeit der österreichischen Luftwaffe in den 1930ern: Bürger waren damals aufgerufen, für deren Ausstattung Geld zu spenden.
Die SPÖ kritisiert das symbolträchtige Geschenk an Löger. „Die FPÖ hat damit erneut einen unkritischen Zugang zur Geschichte bewiesen“, fand Sabine Schatz, Sprecherin für Gedenkkultur, in einer Aussendung. „Dass Abgeordneter Schandor ein Dokument aus einer Zeit verschenkt, in der das Parlament entmachtet und die Demokratie abgeschafft war, kann nicht unkommentiert bleiben“, meinte sie und forderte eine Entschuldigung.
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