Rad-WM: Land Tirol erwartet über 25 Mio. Euro Wertschöpfung

Innsbruck (APA) - Das Land Tirol erwartet durch die vom 22. bis 30 September stattfindende Rad-Weltmeisterschaften eine Wertschöpfung von üb...

Innsbruck (APA) - Das Land Tirol erwartet durch die vom 22. bis 30 September stattfindende Rad-Weltmeisterschaften eine Wertschöpfung von über 25 Millionen Euro. Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (ÖVP) bezog sich dabei auf eine Studie des Wirtschaftsprüfungsbüros Ernst & Young, wonach bei der letzten WM im norwegischen Bergen eine Wertschöpfung von 25,3 Millionen Euro erreicht worden war.

Dort wurden 650.000 Zuschauer verzeichnet. Von den ausländischen Gästen hätten 80 Prozent angegeben, auf alle Fälle wieder nach Norwegen kommen zu wollen. „Ähnliche Wertschöpfungs- und Imagewerte sind auch für die Rad-WM in Tirol zu erwarten. Zudem liegen wir für die Radfans geostrategisch noch wesentlich günstiger. Das gilt alleine schon für die Radnationen Italien, Deutschland, Frankreich, Holland, Belgien, Polen, Tschechien und Slowenien“, betonte Zoller-Frischauf am Donnerstag in einer Aussendung.

In der Studie sei auch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Radfans aus dem Ausland mit 4,3 Tagen eruiert worden. Dabei gab der Rad-WM-Gast im Schnitt täglich 139 Euro aus. „Das zeigt eindrucksvoll die Bedeutung dieser Weltmeisterschaft für die regionale Wirtschaft auf. Davon profitiert nicht nur die Tourismusbranche, sondern vor allem auch die vielen kleinen Händler vor Ort entlang der gesamten Rennstrecke zwischen der Area 47 im Oberland bis Kufstein im Unterland“, erklärte die Wirtschaftslandesrätin, die auch einen „klaren Arbeitsmarkteffekt“ durch die Großveranstaltung erwartete.