Leitbörsen in Fernost einheitlich im Plus, Hongkong sehr fest
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag einheitlich im Plus geschlossen. Marktteilnehmer verwiesen auf ein verbessertes ...
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag einheitlich im Plus geschlossen. Marktteilnehmer verwiesen auf ein verbessertes Sentiment an den Handelsplätzen. Die Entwicklung an der Wall Street wurde zudem positiv bewertet
Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg leicht um 0,15 Prozent auf 22.191,18 Punkte, nachdem er im Verlauf ein neues 7-Wochen-Hoch markiert hatte. Der Hang Seng Index in Hongkong legte um deutliche 1,40 Prozent auf 30.708,44 Einheiten zu. Der Shanghai Composite gewann 0,84 Prozent auf 3.117,38 Punkte.
Auch die Märkte in Indien und Australien zeigten sich mit Zuwächsen. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 34.391,97 Zählern mit plus 0,18 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney erhöhte sich um 0,34 Prozent auf 5.976,40 Einheiten.
Im Blickfeld stehen jedoch weiterhin die Handelsspannungen zwischen den USA und China. Trotz der Androhung von Strafzöllen gibt es noch keine Verhandlungen zwischen China und den USA, um einen Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften zu vermeiden. Der Sprecher des Handelsministeriums in Peking, Gao Feng, bestätigte am Donnerstag, dass bisher keine Gespräche aufgenommen worden seien.
In Hongkong standen die Titel von Energieunternehmen dank der deutlich höheren Rohölpreise auf den Kauflisten der Anleger. Die Ölpreise waren auf das höchste Niveau seit 2014 geklettert. Die Aktien von PetroChina schossen 5,7 Prozent hoch. CNOOC zogen 4,4 Prozent nach oben und China Shenhua Energy verbesserten sich um satte 4,7 Prozent. China Petroleum und Chemical gewannen 2,7 Prozent.
In Sydney standen vor allem die Minenwerte in der Gunst der Anleger weit oben. Rio Tinto-Anteilsscheine zogen 3,1 Prozent hoch. Die Papiere von BHP verteuerten sich um 2,83 Prozent. Beflügelt von den anziehenden Rohölpreisen erhöhten sich Woodside Petroleum um 1,1 Prozent.
Australische Banken zeigten hingegen überwiegend negative Vorzeichen. Westpac Banking und National Australia Bank ermäßigten sich jeweils um 0,4 Prozent. Macquarie Group kamen um 0,3 Prozent zurück.
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