WM soll 25 Millionen Euro bringen, Giro folgt 2019
Die Zahlen gehen auf die letzte WM im norwegischen Bergen zurück.
Innsbruck –Nach zuletzt aufgekommenen Diskussionen bemühte man sich in einer gestrigen Aussendung des Landes Tirol, auf die finanziellen Vorteile der Straßenrad-WM im September aufmerksam zu machen. Man erwarte eine Wertschöpfung von über 25 Millionen Euro, bezog sich Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (ÖVP) auf eine Studie des Wirtschaftsprüfungsbüros Ernst & Young. Die Zahlen gehen auf die letzte WM im norwegischen Bergen zurück, bei der 650.000 Zuschauer verzeichnet wurden und 80 Prozent der ausländischen Gäste angegeben hätten, auf alle Fälle wieder nach Norwegen kommen zu wollen. „Ähnliche Wertschöpfungs- und Imagewerte sind auch für die Rad-WM in Tirol zu erwarten“, betonte Zoller-Frischauf in einer Aussendung. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Radfans aus dem Ausland wurde mit 4,3 Tagen angegeben, dabei habe der Rad-WM-Gast im Schnitt täglich 139 Euro ausgegeben.
Wasser auf die Mühlen von Osttirol-Tourismus-Chef Franz Theurl: Der will den Giro d’Italia 2019 nach acht Jahren Pause wieder nach Osttirol holen; er stünde bereits in Kontakt mit Giro-Direktor Mauro Vegni. (TT, APA)
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