Interfax - Russische Firmen bitten wegen US-Sanktionen um Staatshilfe

Moskau (APA/Reuters) - Mehrere russische Unternehmen haben einem Medienbericht zufolge wegen der Folgen amerikanischer Sanktionen die Regier...

Moskau (APA/Reuters) - Mehrere russische Unternehmen haben einem Medienbericht zufolge wegen der Folgen amerikanischer Sanktionen die Regierung in Moskau um Liquiditätsspritzen in Höhe von umgerechnet 1,3 Milliarden Euro gebeten. Zu den Firmen zähle auch der weltweit zweitgrößte Aluminiumproduzent Rusal, zitierte die Agentur Interfax Finanzminister Anton Siluanow am Freitag.

Für einige Unternehmen sei eine „vorübergehende Verstaatlichung“ eine Option, nicht aber für Rusal. Namen nannte Siluanow nicht.

Die USA haben Anfang April Sanktionen gegen mehrere russische Einzelpersonen und Einheiten verhängt, darunter Rusal und dessen Großaktionär Oleg Deripaska. Die Regierung in Washington wirft Russland unter anderem Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl 2016 vor.