Zehn- und Elfjährige gewinnen Junioren-Finale bei „Geigen-Olympiade“
Genf (APA/dpa) - Die jüngsten Teilnehmer haben beim Junioren-Finale des renommierten Menuhin-Geigenwettbewerbs in Genf die Konkurrenz in den...
Genf (APA/dpa) - Die jüngsten Teilnehmer haben beim Junioren-Finale des renommierten Menuhin-Geigenwettbewerbs in Genf die Konkurrenz in den Schatten gestellt. Eine hochkarätig besetzte Jury sprach den ersten Preis am Freitagabend in Genf ausnahmsweise zwei Finalisten zu: dem zehnjährigen Christian Li aus Australien und der elfjährigen Chloe Chua aus Singapur.
Die zwölfjährige Clara Shen aus München kam unter den sechs Teilnehmern des Finales auf den vierten Platz. Der Wettbewerb gilt als Geigen-Olympiade, einer der schwierigsten Wettbewerbe für junge Musiker. Er findet nur alle zwei Jahre statt. Stargeiger Yehudi Menuhin (1916-1999) rief ihn 1983 ins Leben. Das Finale für die Alterskategorie über 16 Jahre findet am Samstag statt.
Aus Österreich ist der 17-jährige Julian Walder unter den 44 Teilnehmern. Die Nachwuchsmusiker, die sich unter 300 Bewerbern für die „Geigenolympiade“ qualifiziert haben, stammen aus 17 Ländern und sind sämtlich unter 22 Jahren alt. Julian Walder, gebürtiger Wiener, besucht das Wiener Musikgymnasium und studiert an der Musikuni Graz bei Yair Kless, er gilt bereits seit einigen Jahren als Nachwuchshoffnung, hat zahlreiche Wettbewerbe gewonnen und Konzerte gegeben.
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