Salzburg-Wahl - ARGE-HR: ÖVP bei 15 Mandaten, FPS dürfte scheitern
Wien/Salzburg (APA) - Die ÖVP hat bei der Landtagswahl in Salzburg vom Sonntag vier Mandate dazugewonnen. Die Volkspartei kommt laut einer a...
Wien/Salzburg (APA) - Die ÖVP hat bei der Landtagswahl in Salzburg vom Sonntag vier Mandate dazugewonnen. Die Volkspartei kommt laut einer aktualisierten Hochrechnung der ARGE Wahlen auf künftig 15 Sitze im 36 Mandate starken Landtag. Damit sind zumindest zwei Koalitionsvarianten denkbar (mit Rot oder Blau); unter Umständen geht sich auch Schwarz-Grün aus. Die FPS verfehlt laut aktuellem Stand den Landtags-Einzug.
Die SPÖ erreicht laut ARGE-Hochrechnung von 16.55 Uhr (Auszählungsgrad knapp ein Drittel) acht Mandate (-1), die FPÖ kommt künftig auf sieben (+1). Der Verlust der Grünen widerspiegelt sich auch bei den Mandaten mit künftig nur noch drei statt bisher sieben Landtagssitzen. Neu im Landtag sind die NEOS, die voraussichtlich mit drei Abgeordneten ins Landesparlament einziehen werden. Das dritte Mandat der Pinken ist allerdings nur schwach abgesichert und könnte im Lauf des Wahlabends noch zur ÖVP wandern, unter Umständen auch zur FPÖ.
Gescheitert ist laut dieser Hochrechnung Karl Schnell mit seiner FPÖ-Abspaltung FPS: Der Arzt aus Saalbach-Hinterglemm verfehlt demnach mit seiner „Freien Partei Salzburg“ mit 4,4 Prozent die Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug knapp. Klar gescheitert ist der ehemalige Team Stronach-Mann Hans Mayr mit seiner Namensliste, diese erreicht nur 1,5 Prozent.
Die ÖVP liegt laut dieser Hochrechnung bei 38,6 Prozent. Die SPÖ kommt auf 19,9, die FPÖ auf 19,1 Prozent. Die Grünen verlieren mehr als die Hälfte und erreichen 8,9 Prozent. Die NEOS ziehen mit 7,3 Prozent sicher ein.
Beim letzten Wahlgang am 5. Mai 2013 hatte die ÖVP ebenfalls den ersten Platz erreicht, mit 29,0 Prozent lag sie allerdings deutlich unter dem heurigen Ergebnis. Die SPÖ erreichte 23,8 Prozent, die FPÖ 17,0 Prozent. Die Grünen kamen auf für sie hohe 20,2 Prozent. Das nun nicht mehr angetretene Team Stronach fuhr damals 8,3 Prozent ein.
Kommentare