Salzburg-Wahl - ARGE-HR: ÖVP bei knapp 38 Prozent, FPS gescheitert

Wien/Salzburg (APA) - Die ÖVP ist der Sieger der Landtagswahl in Salzburg. Laut aktualisierter Hochrechnung der ARGE Wahlen legt die Partei ...

Wien/Salzburg (APA) - Die ÖVP ist der Sieger der Landtagswahl in Salzburg. Laut aktualisierter Hochrechnung der ARGE Wahlen legt die Partei um 8,6 Prozentpunkte zu und kommt künftig auf 37,6 Prozent. Die SPÖ fällt deutlich hinter ihr 2013er-Ergebnis zurück, bleibt aber knapp vor der FPÖ. Trotz großer Verluste weiter im Landtag sind die Grünen, die NEOS schaffen erstmals den Einzug. Gescheitert ist die FPS.

Die SPÖ erreicht laut ARGE-Hochrechnung von 18.25 Uhr (alle Gemeinden außer der Stadt Salzburg sind bereits ausgezählt) 20,1 Prozent - ein Minus von rund 3,7 Prozentpunkten gegenüber dem schon schlechtesten Nachkriegsergebnis aus dem Jahr 2013. Dennoch bleibt die Partei von Walter Steidl knapp vor der FPÖ, die mit einem Plus von 1,9 Prozentpunkten auf 19,0 Prozent kommt.

Die Grünen verloren mehr als die Hälfte ihrer Stimmen: Laut Hochrechnung erleiden sie ein Minus von rund elf Prozentpunkten und kommen auf 9,3 Prozent. Den Sprung in den Landtag schaffen die NEOS, die beim ersten Antreten auf 7,3 Prozent und drei Mandate kommen.

Hinsichtlich der Mandate bedeutet das Ergebnis, dass die ÖVP sich künftig aller Voraussicht nach zwischen zwei Koalitionspartnern entscheiden kann. Die Volkspartei hält im neuen Salzburger Landtag künftig 15 der 36 Sitze. Eine Mehrheit würde sich damit mit SPÖ oder FPÖ ausgehen, die auf acht bzw. sieben Sitze kommen.

Eventuell könnte sich auch eine Schwarz-Grüne Koalition ausgehen, sollte das schwach abgesicherte dritte Mandat der NEOS noch zur ÖVP oder zu den Grünen wandern.

Gescheitert ist die FPÖ-Abspaltung „Freie Partei Salzburg“ von Karl Schnell. Die Hochrechnung sieht die Partei bei 4,6 Prozent und damit knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde für den Landtagseinzug. Fix nicht im Landtag vertreten ist die Namensliste des ehemaligen Team Stronach-Mannes Hans Mayr, die nur 1,7 Prozent erreicht.

Die Wahlbeteiligung liegt laut der ARGE-Hochrechnung bei 65,8 Prozent (-5,2).