Partys nach Innsbruck-Wahl: So haben die Kandidaten gefeiert
Die Grünen feierten und ihr Bürgermeisterkandidat verteilte Rosen. Bei den Wahlpartys wurde aber auch so manches Frustbier getrunken.
Innsbruck - Nach einem Jahr voller Tiefschläge konnten die Grünen wieder einmal richtig feiern. Von wegen Kater: Im „Kater Noster“ überreicht der strahlende Sieger des ersten Wahlgangs Georg Willi nicht nur den weiblichen, sondern auch männlichen Wahlhelfern und Unterstützern bunte Rosen. Willi bedankt sich für den Einsatz. Nach dem Motto: Am Sonntag wird noch gefeiert, Montag ist wieder Wahlkampf.
Im „Rocco“ freute sich Markus Abwerzger (FPÖ) für seinen Haudegen Rudi Federspiel. „Auch wenn es für die Stichwahl nicht gereicht hat, Rudi erreichte das bisher beste Ergebnis für uns in Innsbruck.“
Gedämpfte Stimmung bei der Bürgermeisterliste „Für Innsbruck“ im „Gössers“. Trotzdem ging bereits ein Rütlischwur durch die Reihen, „denn in zwei Wochen geht es um alles“, schwor Klubchef Lucas Krackl die Sympathisanten auf die Stichwahl ein.
Nichts zu feiern gab es im „Café Gritsch“. Einfach nur „traurig“, brachte es ein altgedienter Funktionär der Innsbrucker ÖVP auf den Punkt. Katerstimmung auch bei den Bürgerinitiativen im „Sandwirt am Inn“. Wenigstens einen kurzen Moment habe man das Gefühl genießen können, ein Mandat erreicht zu haben, meinte Berthold Schwan.
Ernste Mienen auch im „Hapoel“, wo die SPÖ nach Antworten für ihr schlechtes Abschneiden suchte. Die Inn-Piraten wollten sich eigentlich dem „Gerechten Innsbruck“ im Theresienbräu anschließen, verzichteten aber aufgrund des Resultats auf eine Feier. Gerald Depaoli (Gerechtes Innsbruck) hätte sich ein zweites Mandat gewünscht.
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