Innsbruck-Wahl

Partys nach Innsbruck-Wahl: So haben die Kandidaten gefeiert

Endlich wieder einmal richtig feiern: Der grüne Wahlsieger Georg Willi verteilte Blumen.
© Rudy De Moor

Die Grünen feierten und ihr Bürgermeisterkandidat verteilte Rosen. Bei den Wahlpartys wurde aber auch so manches Frustbier getrunken.

Innsbruck - Nach einem Jahr voller Tiefschläge konnten die Grünen wieder einmal richtig feiern. Von wegen Kater: Im „Kater Noster“ überreicht der strahlende Sieger des ersten Wahlgangs Georg Willi nicht nur den weiblichen, sondern auch männlichen Wahlhelfern und Unterstützern bunte Rosen. Willi bedankt sich für den Einsatz. Nach dem Motto: Am Sonntag wird noch gefeiert, Montag ist wieder Wahlkampf.

Im „Rocco“ freute sich Markus Abwerzger (FPÖ) für seinen Haudegen Rudi Federspiel. „Auch wenn es für die Stichwahl nicht gereicht hat, Rudi erreichte das bisher beste Ergebnis für uns in Innsbruck.“

"Zusammen": Für Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gab es Sonntagabend einen Rütlischwur für die Stichwahl am 6. Mai.
© Thomas Böhm

Gedämpfte Stimmung bei der Bürgermeisterliste „Für Innsbruck“ im „Gössers“. Trotzdem ging bereits ein Rütlischwur durch die Reihen, „denn in zwei Wochen geht es um alles“, schwor Klubchef Lucas Krackl die Sympathisanten auf die Stichwahl ein.

Rudi Federspiel wäre gerne in die Stichwahl gekommen, doch Platz zwei mit der FPÖ war trotzdem ein Gläschen wert.
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Nichts zu feiern gab es im „Café Gritsch“. Einfach nur „traurig“, brachte es ein altgedienter Funktionär der Innsbrucker ÖVP auf den Punkt. Katerstimmung auch bei den Bürgerinitiativen im „Sandwirt am Inn“. Wenigstens einen kurzen Moment habe man das Gefühl genießen können, ein Mandat erreicht zu haben, meinte Berthold Schwan.

Ernste Mienen auch im „Hapoel“, wo die SPÖ nach Antworten für ihr schlechtes Abschneiden suchte. Die Inn-Piraten wollten sich eigentlich dem „Gerechten Innsbruck“ im Theresienbräu anschließen, verzichteten aber aufgrund des Resultats auf eine Feier. Gerald Depaoli (Gerechtes Innsbruck) hätte sich ein zweites Mandat gewünscht.

Jubelpose von Julia Seidl und Dagmar Klingler – aber NEOS-Landessprecher Dominik Oberhofer (v. l.) hätte sich mehr erwartet.
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In der SPÖ herrschte gedämpfte Stimmung, Bürgermeisterkandidatin Irene Heisz bedankte sich aber noch einmal bei ihren Unterstützern.
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"Besonnen" ließ der Seniorenbund den Wahltag ausklingen, wie es Spitzenkandidat Reinhold Falch betonte.
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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer im Smalltalk.
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Mesut Onay mit seiner Alternativen Liste hat es in den Gemeinderat geschafft, für den ehemaligen Grünen jedenfalls ein Grund zum Jubeln.
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"Auf ein Mandat": Die Liste Fritz lässt die Gläser für ihren neuen Gemeinderat Thomas Mayer klirren.
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Georg Angermair und Gerald Depaoli (Gerechtes Innsbruck) freuten sich über einen Gemeinderatssitz.
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Gequältes Lächeln bei der Innsbrucker Volkspartei, aber die Wahlhelfer demonstrierten Solidarität mit Spitzenkandidat Franz Gruber.
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"Bürgerinitiativen-Elvis" Markus Trafoier (l.) prostet Berthold Schwan zu.
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Chorsänger in Pose: Willi (l.) stimmte auf die Stichwahl ein.
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