Zwei Palästinenser an Verletzungen gestorben - Seit Ende März 41 Tote
Jerusalem/Gaza (APA/dpa/AFP) - Nach schweren Konfrontationen mit israelischen Sicherheitskräften an der Grenze sind im Gazastreifen zwei wei...
Jerusalem/Gaza (APA/dpa/AFP) - Nach schweren Konfrontationen mit israelischen Sicherheitskräften an der Grenze sind im Gazastreifen zwei weitere Palästinenser gestorben. Ein Sprecher des örtlichen Gesundheitsministeriums teilte am Montag mit, ein 20-Jähriger sei am Vorabend seinen Verletzungen erlegen, die er am Freitag erlitten hatte. Außerdem sei am Montag ein tauber 16-Jähriger an einem Bauchschuss gestorben.
Damit steigt die Zahl der getöteten Palästinenser binnen gut drei Wochen auf 41. Hunderte wurden durch Schüsse verletzt.
Am Freitag hatten wie bereits in den Vorwochen tausende Palästinenser an der Grenze des Gazastreifens zu Israel protestiert. Demonstranten bewarfen israelische Sicherheitskräfte mit Steinen, israelische Soldaten schossen mit scharfer Munition.
Anlass der Proteste ist der 70. Jahrestag der Gründung Israels, die die Palästinenser als Katastrophe ansehen. Die Palästinenser fordern bei ihren Protesten ein Rückkehrrecht nach Israel. Nach der israelischen Staatsgründung waren mehr als 700.000 Palästinenser vertrieben worden.
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