Innsbruck-Land

BBT-Bau: Schotterabbau in Plon soll im Sommer starten

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Der Bescheid zur Materialgewinnung für den BBT ist rechtskräftig. Die Gemeinde Steinach ist zufrieden, die Zufahrt erfolgt nicht durch den Ort.

Von Denise Daum

Steinach a. Br. –Nach längerem Hin und Her ist es nun fix: Dem Schotterabbau in Steinach für den Bau des Brennerbasistunnels im Wipptal steht nichts mehr im Wege. Wie berichtet, plant die Plon Abbau- und Aufbereitungs GmbH im Kopftal an einem Hang südwestlich der Brennerautobahn, nahe der Autobahnmeisterei Plon, die Gewinnung von Dolomit sowie eine darauffolgende Aufschüttung mit Bodenaushubmaterial. Als diese Pläne vor drei Jahren durchgesickert sind, hat sich unmittelbar Widerstand in der Bevölkerung geregt. Anrainer haben damals 1000 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt.

Von diesem Widerstand ist nun nichts mehr übriggeblieben, wie Bürgermeister Josef Hautz erklärt. Das liege vor allem an den Bestimmungen und Auflagen, die die Gemeinde im Bescheid festgehalten haben wollte. „Fast allen unseren Forderungen ist man auch nachgekommen“, freut sich Hautz. So erfolgt die Zu- und Abfahrt ausschließlich über die Autobahn und den eigens gebauten Saxenertunnel, nicht jedoch über Nösslach. Zudem darf das Material ausschließlich für die Baustelle Wolf verwendet werden. „Von irgendwoher muss das Material ja kommen. Für uns ist diese Lösung sicher die am wenigsten belastende“, betont Hautz.

Michael Kirchmair von der Betreibergesellschaft freut sich, dass das Projekt bereits erstinstanzlich rechtskräftig entschieden und nicht mehrfach beeinsprucht wurde. „Das ist nicht üblich. Aber die Bevölkerung hat nun schon auch erkannt, dass durch den Abbau in Plon viele Lkw-Fahrten zur BBT-Baustelle eingespart werden.“ Am 2. Mai gibt es noch einmal eine Informationsveranstaltung zum Projekt. Wann es mit dem Abbau losgeht, hängt vom Tunnelbau in Wolf ab. Kirchmair rechnet aber damit, dass im Sommer die Vorbereitungsarbeiten starten. Das Projekt ist auf maximal 25 Jahre genehmigt. „Am Ende des Tages soll es wieder so ausschauen wie jetzt“, verspricht Kirchmair.