Erste Liga

Festung Tivoli als Schlüssel zum Erfolg für Wacker

Die Festung Tivoli soll morgen auch dem Ansturm von Verfolger Hartberg standhalten.
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Seit 16 Heimspielen ist der FC Wacker im eigenen „Wohnzimmer“ schon ungeschlagen – und will es auch am Dienstag (18.30 Uhr) gegen Hartberg bleiben.

Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Die erste Niederlage im Frühjahr 2018 ist abgehakt, die Reaktion auf das 1:2 in Kapfenberg soll morgen der TSV Hartberg zu spüren bekommen. Denn zuhause ist der FC Wacker eine Macht. Als einziges Team der Sky Go Erste Liga sind die SchwarzGrünen in dieser Saison im eigenen „Wohnzimmer“ noch ungeschlagen und führen die Heimtabelle mit zehn Siegen und vier Remis auch überlegen an. Wird die Serie am Dienstag prolongiert, dann können die Planungen für die Bundesliga-Zukunft noch intensiver werden, als sie es ohnehin schon sind.

Doch auch der Tabellenzweite kommt mit einer imposanten Serie ins Tivoli. Nach zuletzt sechs Siegen in Serie weist Hartberg bereits vier Punkte Vorsprung auf Wr. Neustadt und sechs auf Ried auf. Klar, dass man im Lager der Tiroler auf der Hut sein muss. Vor allem bei Standards (Stefan Meusburger !) sind die Steirer brandgefährlich.

Die Erkenntnis aus der Niederlage in Kapfenberg war schnell auf den Punkt gebracht. „Wenn man von Beginn an nicht mit 100 Prozent bei der Sache ist, dann funktioniert es in dieser Liga nicht“, will Trainer Karl Daxbacher von Anpfiff an jene Einstellung sehen, die den FC Wacker an die Tabellenspitze katapultierte.

„Wir müssen voll auf Hartberg fokussiert sein“, will Alfred Hörtnagl das Hauptinteresse ausschließlich auf das sportliche Finale gelenkt wissen. Wohlwissend, dass im Hintergrund die Planungen für die nächste Saison laufen müssen. „Der Stamm der Mannschaft ist vertraglich schon gebunden und wird bleiben. Aber wir werden uns natürlich punktuell verstärken“, so der FCW-General-Manager, dem sehr wohl bewusst ist, dass von Beratern immer wieder Profis ins Spiel gebracht werden, um den Preis in die Höhe zu treiben.

Spannend wird auch die Geschichte mit den Amateuren. Erhält der Wacker die Lizenz und die Amateurmannschaft kann dann wirklich nächste Saison in der Sky Go Erste Liga auflaufen, wird man neben dem eigenen Talenteschuppen auch einige junge Profis mit Perspektive aus dem In- und Ausland ins Boot holen.