Europas Leitbörsen schließen einheitlich im Plus
Frankfurt am Main (APA) - Eine Stimmungsaufhellung im Späthandel hat die europäischen Leitbörsen am Montag einheitlich im Plus schließen las...
Frankfurt am Main (APA) - Eine Stimmungsaufhellung im Späthandel hat die europäischen Leitbörsen am Montag einheitlich im Plus schließen lassen. Am Vormittag hatten die Aktienmärkte zunächst noch nachgegeben.
Nachdem aber die Börsen in New York im Plus eröffnet hatten, ging es auch in Europa nach oben. Zudem unterstützte der schwächere Euro, der die Exportaussichten von Unternehmen im Euroraum verbessert. Die Gemeinschaftswährung notierte im europäischen Späthandel nur mehr etwas über der 1,22-Dollar-Marke. Der Euro-Stoxx-50 ging schließlich um 0,54 Prozent höher bei 3.513,06 Zählern aus dem Handel.
Auf Unternehmensseite lieferte vor allem die laufende Berichtssaison Impulse. So zogen die Aktien von Philips an der Spitze des Euro-Stoxx-50 um 5,53 Prozent an. Der niederländische Medizintechnikkonzern hat von guten Geschäften in China und den USA profitiert. Vor allem eine große Nachfrage nach Produkten wie Computertomographie- und Ultraschallgeräten brachte dem Unternehmen im ersten Quartal einen Anstieg beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) von 15 Prozent auf 344 Mio. Euro ein.
Hingegen gaben die Anteilsscheine von Fresenius ihre deutlichen Gewinne aus dem Frühhandel ab und gingen mit einem Minus von 0,12 Prozent knapp behauptet aus dem Handel. Der deutsche Gesundheitskonzern hat eine Vereinbarung über den rund 4,4 Mrd. Euro schweren Zukauf des US-Generika-Unternehmens Akorn aufgekündigt. Am Markt war dies zunächst positiv aufgenommen wurden, allerdings kündigte Akorn Widerstand an und will auf Einhaltung des Vertrags pochen.
Die Titel des im DAX notierten Tochterunternehmens Fresenius Medical Care (FMC) wiederum gerieten nach Zahlen unter Druck und rutschten mit einem Minus von 4,19 Prozent ans Ende des deutschen Leitindex. Änderungen bei der Verabreichung bestimmter Medikamente belasten das Umsatzwachstum des Dialysekonzerns, weshalb dieser seine Erlösprognose für das laufende Jahr senkt. Im ersten Quartal gab der Umsatz um zehn Prozent auf 3,97 Mrd. Euro nach, der Nettogewinn ging ebenfalls um zehn Prozent auf 279 Mio. Euro zurück.
An der Zürcher Börse verloren die Aktien der UBS deutliche 2,50 Prozent. Die Schweizer Großbank hat für das erste Quartal einen Gewinn von 1,5 Mrd. Franken (1,25 Mrd. Euro) und damit 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum gemeldet. Der Ausblick auf das Gesamtjahr war jedoch nur verhalten optimistisch und gespickt mit Verweisen auf bestehende Unsicherheiten. Goldman-Sachs-Analyst Jernej Omahen sprach in einer ersten Reaktion von einem durchwachsenen Jahresauftakt.
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Index Aktuell Änderung Änderung Zuletzt
Punkte Prozent Wien ATX 3.494,79 13,84 0,40 3.480,95 Frankfurt DAX 12.572,39 31,89 0,25 12.540,50 London FT-SE-100 7.398,87 30,70 0,42 7.368,17 Paris CAC-40 5.438,55 25,73 0,48 5.412,82 Zürich SPI 10.421,33 12,18 0,12 10.409,15 Mailand FTSEMIB 23.982,52 153,18 0,64 23.829,34 Madrid IBEX-35 9.922,00 37,80 0,38 9.884,20 Amsterdam AEX 554,25 3,87 0,70 550,38 Brüssel BEL-20 3.933,64 12,44 0,32 3.921,20 Stockholm SX Gesamt 1.587,65 15,07 0,96 1.572,58 Europa Euro-Stoxx-5 3.513,06 18,86 0,54 3.494,20
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Euro-Stoxx 388,67 1,39 0,36 387,28 ~
~ ISIN EU0009658145 ~ APA514 2018-04-23/18:06
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