Leitbörsen in Fernost schließen klar fester
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag klar fester geschlossen. Nach einem schwachen Wochenauftakt dürften die Anleger wi...
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag klar fester geschlossen. Nach einem schwachen Wochenauftakt dürften die Anleger wieder zugegriffen haben. Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 190,08 Zähler oder 0,86 Prozent auf 22.278,12 Punkte.
Der Hang Seng Index in Hongkong legte 381,84 Zähler (plus 1,26 Prozent) auf 30.636,24 Einheiten zu. Der Shanghai Composite gewann 60,92 Punkte oder 1,99 Prozent auf 3.128,93 Punkte.
Auch die Märkte in Indien und Australien zeigten sich mit Kursgewinnen. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 34.629,88 Zählern mit plus 179,11 Punkten oder 0,52 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gewann 33,4 Zähler oder 0,56 Prozent auf 6.009,40 Einheiten.
Auftrieb dürften die Erwägungen der chinesischen Regierung geliefert haben. Sie will steuerliche Anreize setzen und unterstützende geldpolitische Maßnahmen ergreifen, um die Märkte zu stabilisieren. Den Börsen Japans half vor allem der wieder schwächere Yen. Er erleichtert es japanischen Unternehmen, ihre Waren im Ausland abzusetzen.
Bei den Einzelwerten sprangen in Hongkong die Aktien von United Co. Rusal um fast 43 Prozent höher, nachdem die USA ihre Sanktionen gegen Aluminiumhersteller abschwächten.
In Seoul gaben die Aktien von SK Hynix um 2,73 Prozent nach. Der südkoreanische Chipspezialist hat im ersten Quartal 2018 eine sich abschwächende Nachfrage aus der Mobilfunkindustrie zu spüren bekommen. Der Umsatz sei aufgrund weniger Verkäufe von Halbleiterspeichern im Vergleich zum vierten Quartal 2017 um drei Prozent auf 8,7 Billionen südkoreanische Won (6,6 Milliarden Euro) zurückgegangen, teilte der Konzern mit.
In Tokio waren die Papiere von Banken und Versicherungen gesucht. Die Titel von Mitsubishi UJF rückten um 2,5 Prozent vor, Sumitomo Mitsui Financial gewannen zwei Prozent. Wegen negativer Zinsen in Japan haben sich die dortigen Institute mehr und mehr in den USA engagiert, wo die Renditen für festverzinsliche Anleihen zuletzt deutlich gestiegen sind.
Kommentare