Hoteliervereinigung kritisiert Kürzung der Saisonier-Kontingentplätze
Wien (APA) - Die FPÖ-Arbeitsministerin Beate Hartinger-Klein sendet aus Sicht der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) mit einer neuer...
Wien (APA) - Die FPÖ-Arbeitsministerin Beate Hartinger-Klein sendet aus Sicht der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) mit einer neuerlichen Senkung der Kontingentarbeitsplätze für Saisoniers für den kommenden Sommer ein „falsches Signal“ aus. Die Branche brauche angesichts eines Fachkräftemangels und steigender Nächtigungszahlen mehr Mitarbeiter, so Generalsekretär Markus Gratzer in einer Aussendung.
2017 hatte das Kontingent für Saisonniers aus Nicht-EU-Ländern für den Sommer 731 Personen umfasst, für heuer sind es 720. Elf Mitarbeiter für „wichtige Positionen“ nicht ins Land zu lassen, helfe keinem, so Gratzer: „Sie nehmen niemandem den Arbeitsplatz weg, zahlen Pensions- und Sozialversicherungsbeiträge und sichern Arbeitsplätze in Österreich: Wer Abwäscher und Reinigungskräfte aussperrt, vernichtet Arbeitsplätze für Köche und Kellner.“
Die Arbeitsministerin verwies in ihrer heutigen Mitteilung auf „rund 33.000 arbeitslos vorgemerkte oder in Schulung befindliche Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte, die unbeschränkten Arbeitsmarktzugang haben und bewilligungsfrei beschäftigt werden können“. Bringe das S - wie von der Ministerin angekündigt - anstelle der weggefallenen elf Saisonniers auch nur einen Teil dieser Personen in Beschäftigung, wäre allen geholfen, so der ÖHV-Vertreter, nur Kontingentplätze zu kürzen, sei aber zu wenig.
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