Europas Leitbörsen zur Eröffnung einheitlich schwächer
Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa haben sich am Mittwochvormittag einheitlich mit schwächerer Tendenz gezeigt. Der Euro-Sto...
Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa haben sich am Mittwochvormittag einheitlich mit schwächerer Tendenz gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 9.20 Uhr mit minus 0,68 Prozent bei 3.487,00 Einheiten. Der DAX in Frankfurt fiel um 0,66 Prozent auf 12.467,73 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit minus 0,59 Prozent auf 7.381,87 Punkte.
Belastend wirkten im Frühhandel vor allem die negativen Vorgaben von den Übersee-Märkten. So hatte die Wall Street deutliche Abschläge hinnehmen müssen und auch die Märkte in Asien zeigten sich mit negativen Vorzeichen.
Experten zufolge bleibt vor allem die Rendite der US-Staatsanleihen für die Aktienmärkte der größte Belastungsfaktor. Am Vorabend rentierten die zehnjährigen US-Rentenpapiere zwischenzeitlich erstmals seit Anfang 2014 wieder über der Marke von 3 Prozent, was Festverzinsliche gegenüber Aktien attraktiver macht.
Unter den Einzelwerten zeigten sich Sicroelectronics mit einem Plus von knapp drei Prozent. Der Chiphersteller verdient weiter glänzend an der Digitalisierung. Umsatz und Gewinn stiegen daher im Vergleich zum Vorjahr deutlich.
Der deutsche Industriegasekonzern Linde sieht sich vor der Fusion mit dem US-Rivalen Praxair in guter Form. Das operative Ergebnis sei in den ersten drei Monaten des Jahres währungsbereinigt um zwölf Prozent auf 1,08 Mrd. Euro gestiegen, teilte Linde mit. Experten hatten einen leichten Rückgang erwartet. Linde-Aktien gaben dennoch 1,2 Prozent nach.
Der französische Linde-Konkurrent Air Liquide spürt weiterhin eine starke Nachfrage aus den Schwellenländern. Der starke Euro zehrt allerdings alle Zuwächse wieder auf. Die Aktien reagierten mit minus 1,2 Prozent.
Die Credit Suisse hat den stärksten Jahresstart seit 2015 hingelegt. Dank Kostensenkungen und einem guten Vermögensverwaltungsgeschäft steigerte die zweitgrößte Schweizer Bank den Gewinn im ersten Quartal 2018 um 16 Prozent. Die Aktien verbesserten sich um deutliche 4,7 Prozent.
Der Schweizer Spezialchemiekonzern Clariant hat sein Ergebnis im ersten Quartal gesteigert. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) legte um sieben Prozent auf 268 Mio. Franken zu, wie die Firma mitteilte. Analysten hatten durchschnittlich mit 266 Mio. Franken gerechnet. Clariant-Aktien rutschten im Frühhandel 5,3 Prozent ins Minus.
~ ISIN EU0009658145 ~ APA095 2018-04-25/09:30
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