Dauerbrenner Maak steht bei Wacker seinen Mann
In der Frühjahrs-Saison hat Matthias Maak keine einzige Minute verpasst. Beim 0:0 gegen Hartberg wusste der Abwehrchef erneut zu überzeugen.
Von Tobias Waidhofer
Innsbruck –Dass der FC Wacker mit 24 Gegentoren in 30 Spielen die beste Abwehr der Sky Go Erste Liga stellt, ist auch der Verdienst eines 25-jährigen Steirers: Abwehrchef Matthias Maak ist ein Dauerbrenner im so erfolgreichen schwarzgrünen Frühjahr, hat er doch seit dem Auftakt alle 900 möglichen Minuten absolviert. Auch beim 0:0 gegen Verfolger Hartberg stand der 191 Zentimeter große Abwehrspieler seinen Mann.
„Es war eine enge Kiste. Wir sind hinten gut gestanden. Schade, dass wir nicht mindestens einen reingehaut haben“, analysierte Maak, der das Remis aber positiv interpretiert sehen wollte: „Wir sind zuhause weiter ungeschlagen. Der Punkt könnte noch Gold wert sein.“ Es spricht für den ehemaligen Dänemark-Legionär, wenn er das Lob für die stabile Defensive an seine Kollegen weitergibt: „Die Defensivarbeit fängt schon ganz vorne an. Und wenn zehn Spieler danebenhauen, haben wir hinten einen, der immer wieder einen Ball rausholt, den andere Torhüter in dieser Liga nicht halten.“ An Schlussmann Christopher Knett schätzt Maak außerdem dessen die „gute Kommunikation. Es ist wichtig für mich, dass der Torhüter mit mir spricht.“
In Innsbruck fühlt sich der ehemalige U21-Teamspieler jedenfalls pudelwohl. Im Westen der Tiroler Landeshauptstadt heimisch geworden, hebt Maak vor allem den Geist in der Innsbrucker Kabine hervor. „Das ist nicht selbstverständlich. Ich habe damals in Grödig so etwas erlebt, da waren wir ein richtig geiler Haufen. Hier ist es ähnlich, wenn nicht besser“, schwärmt der Innsbrucker Abwehrchef, dessen Kontrakt am Tivoli sich bei einem Aufstieg automatisch um eine weitere Saison verlängern würde.
Der Aufstiegskampf geht jedenfalls morgen (18.30 Uhr) in Lustenau in die nächste Runde. Die Gelb-gesperrten Roman Kerschbaum und Christoph Freitag werden dann fehlen. Entwarnung gab es bei Albert Vallci, der gegen Hartberg nur ein Hämatom und keine Muskelverletzung erlitten hat. „Das sind wichtige Spieler. Aber wir haben eine schlagkräftige Truppe“, erteilt Maak etwaigen Ausreden eine Absage. Und erinnert im nächsten Atemzug daran, dass man alle drei Saisonduelle mit den Vorarlbergern für sich entscheiden konnte.
Hartberg-Trainer Christian Ilzer meinte am Dienstag jedenfalls: „Prinzipiell kann man Wacker Innsbruck fast zum Meistertitel gratulieren.“ Davon will sein Kollege Karl Daxbacher aber nichts hören „Ich fühle mich da nicht so sicher, denn ich merke bei jedem Match, wie eng die Spiele sind. Wir haben es in Kapfenberg vor Kurzem erlebt, man kann ohne Witeres ein Spiel verlieren.“ Zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz sind aber ein durchaus angenehmes Polster.
Kommentare