Frankfurter Rentenmarkt tendiert schwächer
Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Der Zinsanstieg in Deutschland hat sich am Mittwoch fortgesetzt. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten im ...
Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Der Zinsanstieg in Deutschland hat sich am Mittwoch fortgesetzt. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten im Mittagshandel mit 0,64 Prozent. Das ist der höchste Stand seit Mitte März. Im Gegenzug gerieten die Anleihekurse unter Druck. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,19 Prozent auf 157,61 Punkte. Auch in vielen anderen Ländern Europas und Asiens sanken die Kurse.
Fachleute sehen den Ausgangspunkt der aktuellen Zinsentwicklung in den USA. Dort stieg der Zins für zehnjährige Staatsanleihen am Mittwoch auf den höchsten Stand seit rund vier Jahren. Bereits am Dienstag war die Zehnjahresrendite erstmals seit Anfang 2014 über die Drei-Prozent-Marke gestiegen. Aufgrund der Größe des amerikanischen Anleihemarkts seien die Renditen in Europa und Asien von der Entwicklung mit nach oben gezogen worden, hieß es am Markt.
Ausschlaggebend für den Zinsanstieg in den USA sind im Trend steigende Rohstoffpreise, insbesondere von Rohöl. Die Inflationserwartungen erhalten dadurch einen Schub, ebenso die Zinserwartungen an die amerikanische Notenbank Fed. Im Ergebnis verlangen Anleger höhere Zinsaufschläge.
Zur Wochenmitte stehen sowohl nur wenige Konjunkturdaten an, die für Kursbewegung sorgen könnten
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