Erdbeben der Stärke 4,2 erschüttert italienische Adriaküste

Das Erdbeben ereignete sich kurz vor Mittag mit Epizentrum in Acquaviva Collecroce in der süditalienischen Region Molise.

Symbolfoto.
© APA/ROLAND SCHLAGER

Acquaviva Collecroce– Ein Erdbeben hat am Mittwoch die italienische Adriaküste erschüttert. Die Erdbebenwarte INGVgab die Stärke mit 4,2 an. Das Epizentrum habe sich bei Acquaviva Collecroce in der Provinz Campobasso in 31 Kilometern Tiefe befunden. Zunächst wurden keine Schäden bekannt, obwohl die Erschütterung bis in die weiter nördlich gelegenen Abruzzen zu spüren gewesen waren, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Italien wird immer wieder von Erdbeben heimgesucht. Zuletzt ereigneten sich diese vor allem in Mittelitalien. Am 24. August 2016 kamen in der Stadt Amatrice und Umgebung fast 300 Menschen ums Leben. Darauf folgten über Monate in den Regionen Marken, Abruzzen und Latium weitere Beben. Viele Orte sind immer noch zerstört und nicht bewohnbar. (dpa)

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