Liste Fritz kämpft weiter für Direktzug Lienz-Innsbruck
Lienz – Die Liste Fritz startete ihre Nachwahl-Bezirkstour gestern in Osttirol. Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Landtagsabgeordn...
Lienz –Die Liste Fritz startete ihre Nachwahl-Bezirkstour gestern in Osttirol. Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Landtagsabgeordneter Markus Sint verrieten bei einem Pressegespräch, dass im Mai-Landtag von ihrer Gruppierung ein Antrag zur Wiedereinführung des Direktzuges Lienz – Innsbruck eingebracht wird. Man werde hartnäckig bleiben, bis der aufrechte Beschluss des Dreierlandtages zur Zufriedenheit der Osttiroler, Südtiroler und Nordtiroler umgesetzt sei. Die neue Regierung wolle man trotz der „schwammig“ formulierten Absichtserklärung im schwarz-grünen Regierungsprogramm beim Wort nehmen. Unter dem Kapitel Mobilität sei auf Seite 41 der „Abbau technischer und tariflicher Barrieren im grenzüberschreitenden Nahverkehr Tirol-Südtirol-Osttirol“ vereinbart.
Der Direktzug soll – geht es nach der Liste Fritz – als Tagesrandverbindung in der Früh und am Abend wieder auf Schiene gebracht werden. „Es gibt auch Fans des derzeit über Südtirol verkehrenden Ersatzbusses, der seine Berechtigung hat“, sagt Sint.
Weiters will die Liste Fritz Geld in den Bezirk Lienz holen und fordert ein zusätzliches Förderprogramm des Landes für Osttirol. Das Isel-Programm sei auf die besagte Region begrenzt. Wichtig sei eine regionalwirtschaftliche Förderung, die darüber hinausgeht, den gesamten Bezirk Lienz und nicht nur den Planungsverband 34 – also die Iselregion – umfasst, um den Gemeinden Perspektiven zu geben. „Das Isel-Programm hat ein enges Korsett, es braucht ein breiteres, in dem auch mehr Außertouristisches Platz hat“, fordert Markus Sint. (func)