FH Wels mit Kompetenzzentrum für Lebens- und Futtermittelproduktion
Wels (APA) - Am Campus der FH Wels wird künftig daran geforscht, die Lebens- und Futtermittelproduktion nachhaltiger und gesünder zu gestalt...
Wels (APA) - Am Campus der FH Wels wird künftig daran geforscht, die Lebens- und Futtermittelproduktion nachhaltiger und gesünder zu gestalten - etwa indem man den Antibiotika- oder Pestizideinsatz reduziert. Am Donnerstag wurde das „K1-Kompetenzzentrum für Feed and Food Quality, Saftey and Innovation“ (FFoQSI) eröffnet. Ihm stehen bis 2020 drei Millionen Euro an Forschungsbudget zur Verfügung.
Das Zentrum soll Fragen nachgehen wie: Welche Fremdkörper und Rückstände finden sich in den Lebensmitteln? Oder: Wie kann man Lebensmittelabfälle reduzieren? Es geht um Lebensmittelsicherheit ebenso wie um nachhaltige Produktion. Man habe bereits neun Projekte mit Unternehmen gestartet, die beispielsweise Pflanzenschutz mit Mikroorganismen zum Inhalt haben oder die Verbesserung von „Produktstabilität, Textur und Qualität von Backwaren, Ölsaaten und Ölen“, berichtete Forschungsleiter Julian Weghuber.
An dem Projekt sind neben der FH Oberösterreich auch die Veterinärmedizinische Universität Wien und die Universität für Bodenkultur beteiligt. Mehr als 30 Unternehmen aus der Branche sind als Partner mit an Bord. Zudem verspricht man sich an der FH, dass sich aus dem Projekt interessante Themenstellungen für Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten ergeben. Bereits jetzt sind acht der 17 Mitarbeiter Diplomanden. Das FFoQSI-Projekt, das im März 2017 in Tulln aus der Taufe gehoben worden ist, verfügt insgesamt über ein Forschungsbudget von 16,4 Millionen Euro.
Der für Forschung zuständige oö. LHStv. Michael Strugl (ÖVP) sieht ein „europäisches Leuchtturmprojekt“. Er betonte anlässlich der Eröffnung des FFoQSI, das Ziel sei aus „Oberösterreich eine in Europa führende Region für die Entwicklung, nachhaltige Erzeugung und Vermarktung hochwertiger Lebensmittel“ zu machen.
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