Ringen: EM in Russland ohne Hrustanovic und Marchl
Kaspijsk (APA) - Die österreichischen Ringer reisen mit Hoffnungen auf Spitzenplätze zur EM (30.4. bis 6. Mai) nach Kaspijsk in Russland. In...
Kaspijsk (APA) - Die österreichischen Ringer reisen mit Hoffnungen auf Spitzenplätze zur EM (30.4. bis 6. Mai) nach Kaspijsk in Russland. In den Griechisch-Römisch-Klassen gelten Junioren-Vizeweltmeister Daniel Gastl (bis 97 kg) und Michael Wagner (82 kg) nach jeweils zweiten Rängen im Weltcup als aussichtsreiche ÖRSV-Teilnehmer.
Amer Hrustanovic verpasst hingegen wegen anhaltender Lungenprobleme die EM ebenso wie Florian Marchl, der im Abschlusstraining eine Knöchelverletzung erlitten hat. In den Freistil-Bewerben tritt die seit mehr als acht Jahren in Österreich lebende Ex-Weltmeisterin Oleksandra Kohut (Klasse bis 50 kg) erstmals für Rot-Weiß-Rot an. Die Ukrainerin hat allerdings seit vier Jahren kein großes Turnier bestritten. Die WM-Fünfte Martina Kuenz (68 kg) rechnet sich auch in Russland gute Chancen aus.
Bei den Titelkämpfen kommt erstmals der neue Modus zur Anwendung, der den starken Gewichtsverlust im Vorfeld der Wettkämpfe eindämmen soll. Die Ringer müssen ab sofort an zwei Tagen auf die Matte, die Abwaage erfolgt jeweils am Morgen des jeweiligen Wettkampftages. Die Kämpfe beginnen bereits rund drei Stunden nach dem Abwiegen. Heuer gilt an den zwei Tagen noch eine Gewichtstoleranz von zwei Kilogramm.
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