Personalbedarf in Gesundheits- und Sozialberufen höher als anderswo
Wien (APA) - Mit volkswirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Aspekten des Gesundheitssektors in Österreich haben sich am Donnerstag Ex...
Wien (APA) - Mit volkswirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Aspekten des Gesundheitssektors in Österreich haben sich am Donnerstag Experten von Wirtschaftskammer und Wirtschaftsforschern bei einer Veranstaltung in Wien befasst. Der Personalbedarf in Gesundheits- und Sozialberufen ist weitaus höher als in etlichen anderen Wirtschaftssektoren.
Dass der Sektor auch weiterhin als Beschäftigungsmotor gelten wird, rechnete Wifo-Experte Helmut Mahringer vor: In einer aktuellen Prognose des Wifo zur Beschäftigungsentwicklung nach Branchen und Berufen bis 2023 zeigte sich für das Gesundheits- und Sozialwesen in Österreich eine jährliche Wachstumsrate der unselbstständigen Beschäftigung von rund 2,3 Prozent im Jahr. Das liege deutlich über dem Durchschnitt über alle Branchen (1,3 Prozent).
In Summe finden im Gesundheitswesen - also in Spitälern, bei Ärzten, Krankenversicherern und angrenzenden Bereiche - 870.000 Personen Beschäftigung, hieß es am Donnerstag in einer Kammer-Aussendung.
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