L‘Orfeo Barockorchester spielt komplettes sinfonisches Werk Schuberts
Hohenems (APA) - Bei der Schubertiade Hohenems wird zum ersten Mal das komplette sinfonische Werk Franz Schuberts in chronologischer Folge e...
Hohenems (APA) - Bei der Schubertiade Hohenems wird zum ersten Mal das komplette sinfonische Werk Franz Schuberts in chronologischer Folge erklingen. Von 2. bis 5. Mai reicht der Bogen dabei von den frühen Fragmenten um 1810 bis hin zum Opus Magnum, der Sinfonie C-Dur D 944. Aufgeführt werden die Stücke vom in Linz beheimateten L‘Orfeo Barockorchester unter der Leitung von Michaela „Michi“ Gaigg.
Eine chronologische Aufführung aller Sinfonien und der überlieferten sinfonischen Fragmente sei in dieser Form bisher noch nie realisiert worden, teilte das L‘Orfeo Barockorchester in einer Aussendung mit. Von allen Werken sollen direkt von der Schubertiade Liveaufnahmen entstehen, die dann als CDs herausgegeben werden. Die Fragmente D 2A, 2B, 2G, 71C, 74A und 94A würden damit überhaupt zum ersten Mal auf einem analogen oder digitalen Träger gebannt.
Die Komplettaufführung eröffne ein neues Bild des Sinfonikers Schubert, „das Erfolge und Errungenschaften, aber auch Brüche und Krisen aufgreift und von seiner Heimatstadt Wien tief geprägt ist“, hieß es. Die Konzertreihe wird begleitet vom Musikvermittler und Forscher der Neuen Schubert-Ausgabe Tübingen, Michael Kube. Er wird die musikalischen Einlagen des Barockorchesters mit Erzählungen und historischen Hintergründen bereichern.
Die Konzertserie bei der Schubertiade Hohenems ist das dritte und laut eigenen Angaben größte Projekt, in dem sich das L‘Orfeo Barockorchester mit der Musik Franz Schuberts auseinandersetzt. Das L‘Orfeo Barockorchester wurde 1996 von der in Schörling am Attersee geborenen Dirigentin Gaigg und der Oboistin und Blockflötistin Carin van Heerden gegründet.
(S E R V I C E - Musikfestival Schubertiade, 2. bis 5. Mai in Hohenems, Markus-Sittikus-Saal. www.schubertiade.at)
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