FPÖ-Historikerkommission: Mölzer relativiert Aussagen

Wien (APA) - Mölzer hat seine Aussagen zur FP-Historikerkommission am Freitag relativiert, aber nicht dementiert. Natürlich seien die Attack...

Wien (APA) - Mölzer hat seine Aussagen zur FP-Historikerkommission am Freitag relativiert, aber nicht dementiert. Natürlich seien die Attacken gegen die FPÖ im Niederösterreich-Wahlkampf der „ursprüngliche Anlass“ für die Kommission gewesen, so Mölzer via OTS. Somit sei die Aufarbeitung der Parteigeschichte eine „taktische Maßnahme“ gewesen, die aber in der Partei „schnell mit Begeisterung aufgegriffen wurde“.

„Wenn nun hier aus einem sehr entgegenkommenden Gespräch, Zitate aus dem Kontext gerissen werden, widerspricht das nicht nur der Intention der Kommission, sondern allen bisherigen Erklärungen und Bemühungen der handelnden Personen“, sagt Mölzer.

Unmittelbare Konsequenzen für Mölzer werden seine Aussagen laut Parteichef Heinz Christian Strache nicht haben. Auf die Frage der APA, ob Mölzer als Leiter der „Referenzgruppe“ für die Historikerkommission abgelöst werde, meinte Strache am Freitag, er wolle zuerst mit Mölzer persönlich reden. Mölzer habe seine eigene Meinung, aber in der Referenzgruppe gebe es ja auch andere Persönlichkeiten.

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