Das große Ziel rückt für den FC Wacker immer näher
Nach dem 2:1 in Lustenau und vor dem Derby gegen Wattens (Freitag) kann der FC Wacker Innsbruck den Wiederaufstieg in die Bundesliga riechen.
Von Alex Gruber
Innsbruck –„Ende gut, alles gut“, hieß es aus Sicht des FC Wacker nach einem 0:1-Rückstand in Lustenau und einer eher verschlafenen ersten Halbzeit mit dem neunten (!) Sieg in der elften Frühjahrspartie.
„Die Statistik ist schon beeindruckend, aber viele Spiele waren auch sehr, sehr eng“, hält Wacker-Coach Karl Daxbacher den Ball dennoch weiter lieber flach. Im Wissen, dass bei zehn Punkten Vorsprung auf Platz drei in den verbleibenden fünf Runden nur noch zwei Siege für den fixen Aufstieg in die Bundesliga fehlen.
„Der Start in Lustenau war richtig schlecht, aber dann haben wir uns wieder in der zweiten Halbzeit herausgezogen“, weiß der 65-jährige Trainerfuchs, über welche Steherqualitäten seine Truppe verfügt. Schlag beispielsweise nach bei Linksverteidiger Albert Vallci, der die Zähne zusammenbiss und mit seinem dritten Saisontor den 1:1-Ausgleich erzielte.
„Natürlich war auch Glück dabei, aber von nix kommt nix. Man muss das Glück auch erzwingen“, hält Daxbacher fest und weiß, dass der Sieg im Ländle „wiederum ein großer Schritt und Meilenstein für den Aufstieg“ war. Der Sensationsaufsteiger aus Hartberg bleibt nach dem 2:1-Sieg über Wiener Neustadt im Titelkampf der hartnäckigste Verfolger, mit einem Sieg im vierten Tirol-Derby am kommenden Freitag (20.30 Uhr) kann das schwarzgrüne Lager fast schon zur Sektflasche greifen. „Ich bin mir nie sicher“, lässt Sir Karl wissen, dass er weiter keine Halbherzigkeiten duldet. Im Wunsch, dass sich das Tivoli füllen mag. Roman Kerschbaum und Christoph Freitag kehren fix in den Kader zurück, möglicherweise auch Kapitän Florian Jamnig und Martin Harrer.
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