US-Außenminister: Trumps Politik ermöglichte Korea-Annäherung
Pjöngjang/Seoul (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hatte nach Einschätzung seines neuen Außenministerminister Mike Pompeo einen maßgeblic...
Pjöngjang/Seoul (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hatte nach Einschätzung seines neuen Außenministerminister Mike Pompeo einen maßgeblichen Anteil am Erfolg des historischen Korea-Gipfels. „Kein Zweifel, ohne die Maximal-Druck-Kampagne von Präsident Trump wären wir nicht da, wo wir heute sind“, sagte Pompeo am Freitag nach einem Treffen der NATO-Außenminister in Brüssel.
Auch der Druck anderer Länder auf Nordkorea habe dazu beigetragen, so Pompeo. Südkoreas Präsident Moon Jae-in und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un waren am Freitag zu einem historischen Gipfel-Treffen im Grenzort Panmunjom zusammengekommen. Kim erklärte unter anderem seinen Willen zu einem vollständigen Abbau seines Atomwaffenprogramms und ein Ende der Feindseligkeiten gegenüber Südkorea. Beide unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung, die eine „neue Ära des Friedens“ einläuten soll.
Für Ende Mai oder Anfang Juni ist ein Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim geplant. Der Streit um das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas spitzte sich 2017 nach mehrfachen Waffentests des Landes zu. Trump und die Führung des international isolierten Pjöngjang überzogen sich gegenseitig mit Drohungen.