Erste Liga

Die WSG Wattens ist mehr als nur ein „kleiner Bruder“

Sandro Neurauter (l.) ist die Verlässlichkeit in Person.
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Bei den “Kristall-Kickern“ scheinen 18 Zähler nach elf Spielen in der Frühjahrsbilanz auf.

Wattens –Die WSG Watens hat im Verlauf dieses Frühjahrs wie beim 2:0-Heimsieg gegen den FAC schon oft aus der Personalnot eine Tugend gemacht. Und die Zahlen lesen sich angesichts dessen vor dem Derby beim FC Wacker glänzend: 18 Zähler scheinen in der Frühjahrsbilanz nach elf Spielen auf, sieben davon gab es in den letzten drei Partien, über vier Heimspiele und 408 Minuten kassierte die WSG im Gernot-Langes-Stadion kein Tor. „Das Positive überwiegt“, klingt die Aussage von Trainer Thommy Silberberger fast schon bescheiden.

Der erste Sky-Go-Liga-Treffer von Simon Zangerl entlockte auch dem „Silbi“ ein „Gott sei Dank“. Zumal der 28-jährige Oberländer nach seiner Rückkehr aus Spanien, wo er eine schwere Knieverletzung erlitt, mit Knöchelproblemen und einer folgenschweren Gehirnerschütterung über Wochen und Monate kämpfte. „Ich bin immer noch nicht bei 100 Prozent und habe Schmerzen“, sagt Zangerl, der bezüglich seiner Zukunft noch der Dinge harrt: „Es ist klar, dass ich in dieser Saison nicht viel vorzuweisen habe. Ich gebe jetzt einfach weiter Gas.“

Wattens macht mit vielen Kräften, die aus unteren Ligen gekommen sind, aber beständig aus weniger mehr. „Und jetzt freuen wir uns aufs Derby. Da kommen ja einige zurück“, kann Silberberger am Tivoli wieder mit Lukas Katnik, Sebastian Santin (Sperre abgesessen) und vielleicht auch mit Kreativperle Benni Pranter planen. Die WSG ist mehr als nur Wackers „kleiner Bruder“. (lex)

Simon Zangerl hat seine Torsperre gebrochen.
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