Ex-US-Präsident Bush soll im Krankenhaus weiter zu Kräften kommen
Washington (APA/AFP) - Der nach der Beisetzung seiner Frau ins Krankenhaus eingewiesene Ex-US-Präsident George W.H. Bush bleibt noch ein paa...
Washington (APA/AFP) - Der nach der Beisetzung seiner Frau ins Krankenhaus eingewiesene Ex-US-Präsident George W.H. Bush bleibt noch ein paar Tage in ärztlicher Obhut. Wie sein Sprecher Jim McGrath am Freitag mitteilte, soll der 93-Jährige das ganze Wochenende über im Houston-Methodist-Krankenhaus bleiben, um weiter zu genesen und wieder zu Kräften zu kommen.
Bush sei „bester Laune“ und könne es kaum erwarten, sich wieder an die Arbeit zu machen und im nächsten Monat nach Maine zu fahren, sagte der Sprecher. In dem Staat an der US-Ostküste wohnt der ehemalige Präsident.
Bush war am Sonntag ins Krankenhaus eingeliefert worden - einen Tag nach der Beerdigung seiner Frau Barbara, die einige Tage zuvor im Alter von 92 Jahren gestorben war. Das Paar war 73 Jahre lang verheiratet. Die Klinikeinweisung wurde nach Angaben eines Sprechers wegen einer Infektion notwendig, die sich auf das Blut ausgeweitet hatte.
Bush war von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der Vereinigten Staaten und ist der älteste der noch lebenden fünf US-Präsidenten. Er ist der Vater des späteren US-Präsidenten George W. Bush und des Ex-Gouverneurs von Florida und Ex-Präsidentschaftskandidaten Jeb Bush. Bush Senior leidet an Parkinson und sitzt im Rollstuhl. Es handelt sich dabei um eine eher seltene Form der Parkinson-Erkrankung, die nur die untere Körperhälfte betrifft.
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