Fußball: FIFA: Anschuldigungen gegen Generalsekretärin ohne Substanz

Zürich (APA/dpa) - Der Fußball-Weltverband (FIFA) sieht keine Anhaltspunkte dafür, dass Generalsekretärin Fatma Samoura im Zuge der anstehen...

Zürich (APA/dpa) - Der Fußball-Weltverband (FIFA) sieht keine Anhaltspunkte dafür, dass Generalsekretärin Fatma Samoura im Zuge der anstehenden WM-Vergabe für 2026 in einen Interessenskonflikt verwickelt ist. Entsprechende Vorwürfe seien ohne Substanz und der Fall damit abgeschlossen, hieß es am Freitagabend. Eine Ethikkommission habe nach einer Anzeige gegen Samoura eine Überprüfung der Fakten vorgenommen.

Der Senegalesin wird vorgeworfen, ein angebliches verwandtschaftliches Verhältnis mit dem früheren Profi El Hadji Diuof nicht publik gemacht zu haben. Er ist als Botschafter für die WM-Bewerbung Marokkos aktiv. Nach FIFA-Angaben besteht keine Verwandtschaft zwischen Samoura und Diouf. Samoura hatte die Vorwürfe bereits harsch zurückgewiesen.

Der Weltverband entscheidet am 13. Juni über den WM-Gastgeber 2026. Außer Marokko bewerben sich die USA, Kanada und Mexiko mit einer gemeinsamen nordamerikanischen Kandidatur.