Gesellschaft

Gegen rechts, für Rechte der Frauen

Menschenkette in Innsbruck.
© Vanessa Rachlé / TT

100 Frauen bildeten in Innsbruck eine Menschenkette und forderten mehr Teilhabe.

„Frauen, kommt her, wir tun uns zusammen", schallte es am Samstag gegen 16 Uhr durch die Maria-Theresien-Straße. Nicht nur in Innsbruck, auch in Wien und in Lienz hatte die „Plattform 20.000" Frauen dazu eingeladen, mit einer Menschenkette für Frauen­rechte einzutreten.

Organisatorin Elisabeth Grabner-Niedl erklärte, dass sich die Versammlung auch gegen die rechte Regierung richte: „In den vergangenen 30 Jahren hat sich für die Frauen in Österreich viel zum Besseren gewandelt. Nun gibt es Rückschritte." Sie verweist auf ein drastisches Beispiel: „Von der Regierung wurde mehr Geld für Gewaltopfer versprochen, nun hat der Bund 1000 Euro für diesen Zweck budgetiert."

Organisatorin Elisabeth Grabner-Niedl.
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Grabner-Niel ist in Tirol auch für das Frauenvolksbegehren zuständig. Rund 100 Frauen bildeten in Innsbruck einen Kreis, viele trugen Warnwesten mit dem Schriftzug: „Sicherheit durch Solidarität". Eine Vielzahl von Tiroler Fraueninitiativen hatte sich zusammengeschlossen. Die Organisatorinnen hätten sich zwar mehr Zuspruch erhofft, waren aber zufrieden: „Heute ist für alle Frauen ein guter Tag, die Iren haben gezeigt, wie man das restriktive Abtreibungsgesetz zu Fall bringt und mehr Selbstbestimmung bekommt." (pla)

Die Sängerinnen.
© Vanessa Rachlé / TT

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