Fußball-WM: Splitter 2 - Neue Ronaldo-Büste, „clevere“ Neymar-Frisur

Moskau (APA/dpa/Reuters/AFP) - Splitter von der Fußball-WM in Russland:...

Moskau (APA/dpa/Reuters/AFP) - Splitter von der Fußball-WM in Russland:

Die lächelnde Bronzebüste von Ronaldo auf dem Flughafen in Funchal/Madeira ist durch eine mit eher starrem Blick ausgetauscht worden. Es war ein Wunsch seines Umfeldes gewesen. „Diese Büste ist besser als die andere, das denkt jeder“, sagte Hugo Aveiro, der Bruder der Fußball-Stars aus Portugal, der Tageszeitung Diario de Noticias da Madeira. Erschaffen hat die Büste ein spanische Bildhauer. Die alte hatte auch wegen eines „hängenden“ Auges erst für Spott gesorgt, war dann aber zum beliebten Selfie-Motiv geworden.

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Schönheit liegt auch im Fall von Neymar im Auge des Betrachters. Laut der „Süddeutschen Zeitung“ ließ der Brasilianer eigens seinen persönlichen Friseur nach Rostow einfliegen, „um sich eine Frisur zaubern zu lassen, die aussah wie mit Haarspray befestigtes Stroh aus dem letzten Osterkorb“. Star-Coiffeur Udo Walz aus Berlin meinte dazu: „Die Frisur ist clever. Das ist ein Hingucker.“ Es sei toll, wenn jemand seinen eigenen Stil besitze und Spaß daran habe. Ein neuer Trend-Look werde das aber eher nicht: „Die Frisur hat nicht das Zeug, zur Trendfrisur des Jahres zu werden.“ Da seien eher wieder klassische Schnitte gefragt.

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Das Fußball-Interesse der Russen hat nach dem 5:0-Auftaktsieg der eigenen Nationalmannschaft bei der WM stark zugenommen. Hätten vor der WM noch 52 Prozent der Befragten angegeben, sich die Spiele im Fernsehen ansehen zu wollen, so seien es nun bereits 64 Prozent, teilte das staatliche Meinungsforschungsinstitut WZIOM am Montag in Moskau mit. Den Erfolg der Sbornaja gegen Saudi-Arabien verfolgten demnach 55 Prozent der Russen. Besonders groß war das Interesse bei Älteren: So hätten 72 Prozent der Menschen im Alter von 60 Jahren und mehr das Spiel gesehen, in der Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren waren es 57 Prozent.

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Weil er nach der Niederlage gegen Mexiko auf dem Weg in die Kabine den Selfie-Wunsch eines Kindes erfüllt hatte, wurde der deutsche Teamspieler Julian Brandt in den sozialen Medien scharf kritisiert. „Klar, ist nach so einer Niederlage viel Frust, da regen sich viele Leute über Kleinigkeiten auf“, sagte er der „Bild“-Zeitung. „Du tust dem Kleinen den Gefallen oder halt nicht. Ich hab das Handy genommen und das Selfie gemacht. Ich hab mir nichts dabei gedacht.“

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Ein Peruaner ist in Moskau festgenommen worden, weil er einem Mexikaner drei teure Eintrittskarten für das WM-Spiel gegen Deutschland gestohlen hatte. Der 42-Jährige habe dem Fußball-Fan die Tickets im Gesamtwert von 1.950 Euro kurz vor der Partie aus der Hosentasche gezogen, teilte die russische Polizei am Montag mit. Der 30-Jährige habe den Diebstahl nahe dem Luschniki-Stadion aber sofort bemerkt. Daraufhin hätten Sicherheitskräfte den Peruaner festgenommen.