Deutsche Grüne gehen im Mittelmeer an Bord der „Lifeline“
Rom (APA/dpa) - Zwei Abgeordnete der deutschen Grünen sind nach Angaben ihrer Bundestagsfraktion an Bord des im Mittelmeer blockierten deuts...
Rom (APA/dpa) - Zwei Abgeordnete der deutschen Grünen sind nach Angaben ihrer Bundestagsfraktion an Bord des im Mittelmeer blockierten deutschen Rettungsschiffs „Lifeline“ gegangen.
Die Situation dort sei nicht nur belastend, sondern auch gefährlich, „sowohl für die Geflüchteten als auch die deutsche Crew an Bord“, sagte die flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Luise Amtsberg, der Deutschen Presse-Agentur. „Bereits jetzt ist die hygienische und medizinische Situation prekär. Es darf nicht sein, dass der Streit über europäische Zuständigkeiten Menschenleben in Gefahr bringt.“
Ihr Fraktionskollege Manuel Sarrazin prangerte an, dass „das Schicksal dieser Menschen zum Faustpfand im Streit über die europäische Asylpolitik“ werde. Beide Politiker riefen die deutsche Bundesregierung auf, sich für eine rasche Lösung einzusetzen. Amtsberg und Sarrazin waren von Malta aus gestartet.
Seit Donnerstag ist das Boot der Dresdner Organisation Mission Lifeline auf dem Mittelmeer blockiert. In der Nähe von Malta wartet die Besatzung mit rund 230 Migranten an Bord auf ein Ja aus einem europäischen Land, anlegen zu dürfen.
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