FPÖ fordert Masterplan für Tennisstadion Kitzbühel
Von Harald Angerer...
Von Harald Angerer
Kitzbühel –Die Diskussion um das Tennisstadion in Kitzbühel ist wieder voll entbrannt. Nachdem bekannt wurde, dass dem Sportministerium noch kein Förderansuchen für die Sanierung des Stadions vorliegt, die TT berichtete, meldet sich nun FPÖ-Stadtparteiobmann LA Alexander Gamper zu Wort.
Und er hat auch gleich einen Schuldigen für die Verzögerungen bei dem Projekt gefunden. „Das Hin und Her mit dem Tennisstadion in Kitzbühel zeigt, dass Bürgermeister Winkler die Wichtigkeit um die größte Sommersportveranstaltung Kitzbühels total verkennt“, lässt Gamper in einer Stellungnahme wissen. Gamper fordert daher einen sofortigen Masterplan zur Nutzung des Tennisstadions, das sich im Eigentum der Stadt befindet.
Bürgermeister Klaus Winkler (ÖVP) erklärt: „Hier braucht es aber eine langfristige Denkweise.“ Er betont, dass das Tennisstadion für das Tennisturnier geeignet ist. Es würden auch laufend Sanierungsarbeiten durchgeführt. „Für den Tennissport ist dieser geplante Anbau also nicht notwendig. Und wenn es darum geht, einen Anbau für Kongresse zu errichten, hat die öffentliche Hand damit nichts zu tun“, betont Winkler. Auch würden mit den Plänen der Turnierausrichter andere Möglichkeiten zunichte gemacht. „Es gibt auch andere Ideen, wie man das Stadion erneuern könnte. Hier braucht es aber Weitblick“, sagt Winkler.
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