Gesunkene Fähre in Indonesien wohl entdeckt - Rund 200 Vermisste

Jakarta (APA/dpa) - Nach dem Fährunglück in Indonesien mit offiziell vier Toten und rund 200 Vermissten haben Rettungstrupps möglicherweise ...

Jakarta (APA/dpa) - Nach dem Fährunglück in Indonesien mit offiziell vier Toten und rund 200 Vermissten haben Rettungstrupps möglicherweise das Wrack des gesunkenen Holzbootes gefunden. In ca. 490 Metern Tiefe sei ein Objekt in Form eines Schiffes lokalisiert worden, berichteten indonesische Medien unter Berufung auf den Katastrophenschutz am Montag. Ob es sich dabei um die Fähre handelt, müsse noch überprüft werden.

Die Fähre war am 18. Juni auf dem Tobasee im Norden der Insel Sumatra in ein Unwetter geraten und gesunken. Bisher konnten nach offiziellen Angaben lediglich 18 Passagiere gerettet werden, darunter der Kapitän und Eigentümer des Schiffs. Vier Leichen wurden demnach geborgen. Da keine Passagierliste vorliegt, ist die genaue Zahl der Reisenden nicht bekannt. Berichten zufolge soll die Fähre überladen und ohne Zulassung unterwegs gewesen sein. Die Polizei wirft vier Verdächtigen vor, mehr Menschen als genehmigt an Bord gelassen zu haben.