Türkei-Wahlen - OSZE-Mission kritisiert ungleiche Bedingungen

Ankara (APA/AFP) - Die OSZE-Wahlbeobachtermission hat einen „Mangel an gleichen Bedingungen“ bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen ...

Ankara (APA/AFP) - Die OSZE-Wahlbeobachtermission hat einen „Mangel an gleichen Bedingungen“ bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am Sonntag in der Türkei kritisiert. Zugleich kamen die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) aber in ihrem Bericht am Montag zum Schluss, dass trotz etlicher Unregelmäßigkeiten am Wahltag die Regeln „weitgehend eingehalten“ worden seien.

Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte einen klaren Wahlsieg eingefahren. Er setzte sich bereits im ersten Wahlgang mit 52,6 Prozent der Stimmen durch. Sein schärfster Widersacher Muharrem Ince räumte seine Niederlage am Montag ein. Es seien zwar Stimmen „gestohlen“ worden. Andererseits gebe es einen Unterschied von zehn Millionen Stimmen zwischen ihm und dem Wahlsieger Recep Tayyip Erdogan. In dieser Situation wäre es falsch gewesen, zu Straßenprotesten aufzurufen, sagte Ince.

~ WEB http://www.osce.org/ ~ APA335 2018-06-25/14:22